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Nach Explosion in Altona: Verletzer Bewohner immer noch nicht vernehmungsfähig

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Von: Elias Bartl

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Einsatz in Altona. Feuerwehr und Polizei vor Ort.
Nach einer schweren Explosion war die Feuerwehr im Großeinsatz. © Elias Bartl

Vermutlich im Keller eines Mehrfamilienhauses gab es eine Explosion, die Druckwelle lässt die Fassade einstürzen. Ein Mann wird schwer verletzt. Aber was war passiert?

Hamburg – Fünf Tage nach der Explosion in einem Hamburger Mehrfamilienhaus steht die Polizei noch am Anfang ihrer Ermittlungen. „Die zuständigen Kollegen waren bislang nur sehr kurz in dem Haus“, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Die Suche nach weiteren Spuren und konkreten Hinweisen auf die Ursache der Explosion soll in den kommenden Tagen erneut in Angriff genommen werden. Dann wollen die Ermittler gemeinsam mit einem Baustatiker weiter in das Haus vordringen.

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22-Jähriger nach schwerer Explosion in Altona immer noch nicht vernehmungsfähig

Aufgrund der Explosion war am vergangenen Donnerstag die Fassade des mehrgeschossigen Wohnhauses in Hamburg-Ottensen fast komplett eingestürzt. Ein 22 Jahre alter Bewohner war dabei schwer verletzt worden, er kam mit Verbrennungen zweiten und dritten Grades in eine Spezialklinik und konnte noch nicht vernommen werden. Derzeit werte die Polizei Spuren aus und überprüfe die Aussagen von Zeugen und Anwohnern. „Das Ganze wird sich noch über mehrere Tage hinziehen.“

Explosion im Keller vermutet: Ursache weiterhin unklar

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Als Ort der Explosion vermutet die Feuerwehr, „dass der Ursprung dieser Explosion vermutlich im Keller gewesen ist. Die Druckwelle zog sich anschließend durch das Treppenhaus nach oben“, so der Polizeisprecher weiter. Dort habe sie sich die schwächste Stelle gesucht und so die Hauswand zum Einsturz gebracht. Zur Schadenshöhe konnte die Polizei keine Angaben machen. (dpa/EB) * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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