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Mitten in Hamburg: Maskenverweigerer schießt auf Türsteher – Polizei im Großeinsatz

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Von: Sebastian Peters

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Polizeieinsatz in Hamburg-Jenfeld.
Auf dieses Fahrzeug wurde mehrfach geschossen. © Blaulicht-News.de

Einsatz der Polizei in der Kelloggstraße in Hamburg-Jenfeld: Ein Unbekannter schießt mehrfach auf den Fahrer eines VW-Polo, der Mann wird verletzt.

Hamburg – Schockierende Tat im Hamburger Stadtteil Jenfeld: Am Mittwochabend, 24. November 2021, kommt es gegen 20:45 Uhr zu einem Streit. Ein Türsteher, der vor einem Kulturverein für die Einhaltung der Corona-Regeln zuständig ist, verbietet einer Person den Zutritt.

Einsatz in der Kelloggstraße: Maskenverweigerer rastet aus und feuert auf Türsteher

Der Mann, der den Kulturverein betreten wollte, trägt keine Maske. Ein heftiger Streit entsteht. Doch der Türsteher nimmt die Corona-Regeln ernst. Kein Zuritt für Maskenmuffel! Wutentbrannt verschwindet der Maskenverweigerer zunächst wieder.

Doch wenig später kommt der Mann wieder – diesmal mit einer Pistole! Der wütende Maskenverweigerer stoppt den silbernen VW-Polo des Türstehers, geht zum Fahrerfenster und feuert mehrfach auf den Mann am Steuer.
In Hamburg-Harburg eskalierte ebenfalls ein Streit um die Mund-Nasen-Bedeckung. Auch Kassiererinnen an Supermarktkassen haben mit Maskenverweigerer zu kämpfen.

Der Türsteher (26) erleidet dabei eine blutende Kopfverletzung. Rettungskräfte der Feuerwehr versorgen den Mann und bringen ihn in ein Krankenhaus. Die Polizei startet eine Großfahndung.

Lesen Sie weitere Blaulicht-Meldungen wie: „Um den Baum gewickelt“ – Fahrer über eine Stunde im Unfallwrack eingeklemmt!

Der Maskenverweigerer und sein Kollege können nach der Tat fliehen. Die Polizei sucht die gesamte Umgebung mit Streifenwagen nach dem 29-Jährigen und 25-jährigen Tatverdächtigen ab. Mehrere Fahrzeuge werden daraufhin angehalten und kontrolliert.

Großer Polizeieinsatz in Hamburg Jenfeld.
Ein verdächtiges Fahrzeug wurde in der Umgebung angehalten. Es waren allerdings nicht die Täter. © Blaulicht-News.de

Doch die Tätergruppe bleibt flüchtig. Der Schütze, der wegen einer fehlenden Mund-Nasen-Bedeckung zur Waffe griff, soll aber polizeibekannt sein.

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Wie schnell so ein Vorfall auch anders ausgehen kann, zeigt das jüngste Beispiel in Hamburg-Harburg. Hier wurden zwei Personen niedergeschossen. Einer der damaligen Getroffenen schwebte nach dem Attentat in Lebensgefahr. Der Schütze wurde wenige Tage später in Langenhorn festgenommen. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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