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36-Jähriger nach Messerattacke in Lebensgefahr – Polizei sucht Zeugen

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Von: Steffen Maas

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Mit Messer attackiert: Mann in Hamburg schwer verletzt Barmbek-Süd Dehnhaide
Ein Mann ist bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung in Hamburg durch einen Messerstich schwer und womöglich sogar lebensgefährlich verletzt worden. © Steven Hutchings/dpa

Eine Auseinandersetzung in der Silvesternacht führte in Barmbek-Süd zu einem gewaltsamen Ende. Ein Mann wurde durch einen Messerstich schwer verletzt.

Update vom 1. Januar 2023, um 18:55 Uhr: Nach der Messerattacke auf einen 36-Jährigen in der Silvesternacht in Hamburg-Barmbek sucht die Polizei nach Zeugen. Erste Fahndungen nach dem Tatverdächtigen seien ergebnislos verlaufen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der Verletzte sei nach einer Notoperation am Sonntagnachmittag in einem stabileren Zustand gewesen.

Den aktuellen Ermittlungen zufolge war in die körperliche Auseinandersetzung am U-Bahnhof Dehnhaide auch der 34-jährige Bruder des Schwerverletzten verwickelt. Während der 34-Jährige mit einer oberflächlichen Stichwunde davonkam, war der 36-Jährige beim Eintreffen der Einsatzkräfte aufgrund mehrerer Stichverletzungen nicht mehr ansprechbar.

Erstmeldung vom 1. Januar 2023: Hamburg – Ein Mann ist bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung in Hamburg durch einen Messerstich schwer und womöglich sogar lebensgefährlich verletzt worden. Wie ein Polizeisprecher sagte, war es am frühen Sonntagmorgen am U-Bahnhof Dehnhaide aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Schlägerei zwischen zehn Personen gekommen. In deren Verlauf wurde der Mann durch einen Stich im Oberkörper getroffen. Er kam anschließend in ein Krankenhaus.

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Messerstecherei in Barmbek: Ein Tatverdächtiger flüchtet im Auto

Ein Tatverdächtiger flüchtete nach dem Vorfall mit einem Auto. Derzeit werde noch nach ihm gefahndet, sagte der Sprecher. Unweit des Tatorts seien zwei weitere Verdächtige vorläufig festgenommen worden, die ebenfalls mit der Tat in Verbindung stehen könnten.

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Ersten Informationen zufolge soll die Auseinander in einer am Bahnhof liegenden Bar ihren Ursprung gehabt haben. Im Zuge der Tatortsicherung und erster Ermittlungen nutzen die Beamten der Polizei Hamburg zudem ein Brecheisen, mit dem sie einen naheliegenden Briefkasten aufbrachen. Dort wurde dann wohl eine Schusswaffe sichergestellt. (Mit Material der dpa)

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