Hauptbahnhof

Nach Messerattacke: Bundespolizist dienstunfähig

Bundespolizisten stehen im Hamburger Hauptbahnhof.
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Gleich mehrere Bundespolizisten waren am Samstagabend nötig, um den betrunkenen Randalierer im Hauptbahnhof in Gewahrsam zu nehmen. (Symbolbild, 24hamburg.de-Montage)
  • Johannes Nuß
    vonJohannes Nuß
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Am Samstagabend greift ein betrunkener Mann im Hamburger Hauptbahnhof Bundespolizisten an. Bei der Festnahme wehrt sich der 40-Jährige mit Händen und Füßen.

Hamburg – Ein 40-jähriger Mann hat am Samstagabend, 20. Februar 2021, gegen 19:15 Uhr im betrunkenen Zustand Bundespolizisten im Hamburger Hauptbahnhof mit einem Messer angegriffen. Nur unter erheblichen Widerstandshandlungen konnte er laut Polizeibericht in Gewahrsam genommen werden. Dabei habe der Beschuldigte auf einen Polizeibeamten eingetreten, versucht Bundespolizisten durch Kopfstöße zu verletzen und die Beamten auf übelste Weise beleidigt, heißt es weiter. Der Mann war ins Visier der Polizei geraten, weil er weder einen Mund-Nasen-Schutz trug noch den Mindestabstand zu anderen Personen einhielt. Dabei trank er Alkohol und schrie herum, berichtet die Polizei. Auf sein Fehlverhalten angesprochen reagierte er aggressiv und uneinsichtig. Einem Platzverweis für den Hauptbahnhof kam der Mann nicht nach. Auch das Aufsetzen eines Mund-Nasen-Schutzes verweigerte er. Da der Beschuldigte mit einer Schnapsflasche in der Hand und einem offen getragenen Jagdmesser immer aggressiver reagierte, wurde er in Gewahrsam genommen. Auf der Wache ging das Spielchen munter weiter: Bei der Durchsuchung in der Zelle trat er heftig um sich, wobei er einen Bundespolizisten so heftig am Bein verletzte, dass dieser jetzt dienstunfähig ist. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,76 Promille. Gegen den Mann wurden mehrere Strafverfahren eröffnet.

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