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Mega-Panne! Behörde öffnet Impfzentrum nicht – Hunderte stehen in Altona im Regen

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Von: Kevin Goonewardena

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Hunderte Hamburger warteten im Regen in Altona vergeblich auf eine Impfung. Nun erklärte der Senat den Grund für die verschlossenen Türen in einer Mitteilung.

Hamburg – Die vierte Welle ist in vollem Gange, mit der Omikron-Variante tauchte nun eine Mutation des Corona-Virus auf, die als äußerst gefährlich gilt – gefährlicher sogar als die Delta-Variante*, die noch für die Mehrheit der auftretenden Infektionen verantwortlich ist. Aber auch die verpflichtende Einführung von 2G dürfte für eine wieder gestiegene Impfbereitschaft unter den Hamburgern gesorgt haben. Mehr als 20 neue Impfzentren hat die Stadt Hamburg inzwischen geschaffen, um die Kampagne wieder anzukurbeln und Impfwillige versorgen zu können. Viele von ihnen standen gestern allerdings zu Hunderten vergeblich für eine Impfung in Altona an – entgegen der Ankündigung blieben die Türen der dortigen Kühnehöfe nämlich zu.

Coronafälle in Hamburg gesamt:113604
Coronafälle neu am 28. November:+ 557
Corona-Tote in Hamburg gesamt:1888
Corona-Tote neu am 28. November:+ 3

Coronavirus: Computerpanne sorgt für falsche Termin-Ankündigung

Wartende vor einer Impfstelle in Altona
Impfwillige warteten in Altona im Regen vor einer vermeintlichen Impfstelle. Die gab es zwar – doch öffnen tat sie nicht. Wegen einer Computerpanne hatte die Stadt einen falschen Termin kommuniziert. Die Polizei musste die Wartenden schließlich wieder wegschicken. © Screenshot: Twitter Phil v. Sassen (@Philcomputing)

In einer Pressemitteilung teilte der Senat am Sonntag, 28. November 2021, mit, dass es aufgrund einer Computerpanne zu der falschen Ankündigung des Impftermins in Altona gekommen sei. Wörtlich hieß es in dem Schreiben: „Durch einen Übertragungsfehler wurde in einem Socialmedia-Beitrag angekündigt, dass am gestrigen Sonnabend in Altona in den Kühnehöfen gegen Corona geimpft würde. Diese Ankündigung war falsch.“

Der Twitter-User @Philcomputing hat derweil ein Video der Schlange der vergeblich wartenden Impfwilligen im Kurznachrichtendienst geteilt.

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