CDU-Spitzenpolitiker aus Hamburg

Marcus Weinberg: Hamburger CDU-Politiker und Spitzenmann im Deutschen Bundestag

  • Wiebke Kaßmann
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Marcus Weinbergs Lebenslauf, sein politisches und soziales Engagement – die wichtigsten Stationen des CDU-Spitzenpolitikers zusammengefasst.

  • Der Hamburger CDU-Politiker Marcus Weinberg ist seit 2005 Mitglied des Bundestages.
  • Der Vater von zwei Kindern betreibt insbesondere Politik für Familien und setzt sich für die Belange von Kindern, Eltern und Senioren ein.
  • Während der Bürgerschaftswahl in Hamburg 2020 zeigte er sich volksnah und aktiv in den sozialen Medien, verpasste aber den Einzug in die Hamburger Bürgerschaft.

Hamburg Marcus Weinberg, geboren am 4. Juni 1967 in Hamburg, ist ein langjähriges Mitglied der CDU (seit 1989). Nach seinem Abitur 1987 verpflichtete er sich als Soldat auf Zeit beim Panzerartilleriebataillon 177 in Hamburg-Rahlstedt. Ab 1991 studierte er Geschichte, Sozialwissenschaften und Erziehungswissenschaften auf Lehramt an der Universität Hamburg. 1997 machte Weinberg sein erstes Staatsexamen, 2001 das zweite. Bis 2005 war Marcus Weinberg als Lehrer an der Katholischen Bonifatiusschule in Hamburg-Wilhelmsburg tätig. Nach Stationen in der Hamburgischen Bürgerschaft ist Weinberg heute als Mitglied des Bundestages (MdB) Teil zahlreicher Ausschüsse und Kuratorien:

  • Seit 2005:
    • Mitglied im Kuratorium der Bundeszentrale für politische Bildung
    • Mitglied der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft
  • Von 2005 bis 2009:
    • Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
    • Stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss
    • Stellvertretendes Mitglied im Sportausschuss
    • Mitglied des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung
  • Von 2009 bis 2013:
    • Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
    • Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
    • Stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss
    • Mitglied des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung
  • Seit 2013:
    • Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
    • Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung (bis 2017)
    • Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales (bis 2017)
  • Seit 2017:
    • Stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss
Marcus Weinberg kandidierte bei der Bürgerschaftswahl 2020 in Hamburg als Bürgermeister für die CDU.

Bei den Wahlen 2020 verpasste Weinberg den erneuten Einzug in die Hamburgische Bürgerschaft. Während des Wahlkampfes bekamen er und seine Partnerin ihr zweites Kind, eine Tochter namens Paula Fritzi. Der Sohn des Paares hört auf den Namen Emil Oscar. Weinberg und seine Partnerin sind nicht verheiratet.

Zu seinen Namensvettern gehören der ehemalige Radsportler Marcus Weinberg (geboren am 4. Oktober 1983) aus Dresden, der Lifeline-Regisseur Markus Weinberg (geboren 1983) sowie der gleichnamige Unternehmer aus Selfkant. Die Investmentbank Perella Weinberg sowie Professor Doktor Markus Weinberger teilen sich mit dem Hamburger CDU-Politiker ebenfalls lediglich die Namensverwandtschaft.

NameMarcus Weinberg
Geboren4. Juni 1967, Hamburg
AusbildungUniversität Hamburg
AmtMitglied des Deutschen Bundestages seit 2005
ParteiCDU

Politiker Marcus Weinberg (CDU): Hamburger auch im Ehrenamt tätig

CDU-Politiker Marcus Weinberg setzt sich aktiv für die Belange hilfsbedürftiger Kinder ein. Seit 2019 ist er Vorstandsmitglied des Deutschen Kinderhilfswerks und Botschafter des SOS-Kinderdorf eV. In diesen Ehrenämtern setzt er sich dafür ein, die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern.

Seit 2005 geht der Hamburger Marcus Weinberg (CDU) im Kuratorium des Vereins Frischluft e.V. einer Tätigkeit nach. Der Verein setzt sich dafür ein, Heranwachsenden Werte wie Toleranz und Verantwortung zu vermitteln. In den Jahren 2013 bis 2019 war er Kapitän des FC Bundestag, zudem ist er bekennender Fan des FC Sankt Pauli.

Marcus Weinbergs familienpolitische Agenda

Im Mittelpunkt seiner politischen Arbeit in der Hansestadt Hamburg und auf Bundesebene sieht Marcus Weinberg (CDU) die Familie. Den Eltern soll die Aufgabenverteilung im Haushalt obliegen, ebenso die Entscheidung, wer die Kinder betreut. Ein großer Meilenstein ist dank seiner Mitwirkung die Ausweitung der Kinderbetreuung. Damit setzt er sich für die Entlastung berufstätiger Eltern ein, deren Kinder tagsüber einer Betreuung bedürfen. Marcus Weinberg setzt sich zum Ziel, Beruf und Familie in Einklang zu bringen.

Seine politische Agenda bezieht auch die ältere Generation mit ein. Marcus Weinberg engagiert sich für seniorengerechtes Wohnen. Er schreibt sich auf die Zielfahne, wohnortnahe Zentren zu errichten, die den Senioren beratend zur Seite stehen. Weitere Unterstützungsangebote will er ebenfalls möglichst im nahen Umfeld der Senioren ermöglichen. Er setzt sich dafür ein, bestehende Angebote für Senioren auszuweiten. Das Thema Einsamkeit will Marcus Weinberg offen kommunizieren und die Menschen näher zusammenbringen.

Marcus Weinberg: Kontroverse um Aussagen zu Missbrauchsfällen

Im September des Jahres 2018 trat der CDU-Politiker in einer Sendung von „Berlin direkt“ (ZDF) auf, die in einer Empörungswelle der Zuschauer mündete. Auslöser war ein Zitat Marcus Weinbergs im Rahmen eines Interviews zu den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche. Der Spitzenmann der CDU erklärte in einem Statement auf Facebook, seine Aussage sei im Nachhinein aus dem Kontext gerissen wiedergegeben worden, und verurteilte die Verbrechen.

Marcus Weinberg: Volksnähe – digital und analog

Marcus Weinberg unterstützt seine Partei, die CDU, die in Hamburg und Umgebung mit dem Slogan „Unser Hamburg: Wir wachsen zusammen. #zusammenwachsendestadt“ auf Wahlplakaten wirbt. Damit richtet sich die Partei vor allem auch an die jüngere Generation der Erstwähler. Regelmäßig erreichen Weinbergs Statements auf Facebook zahlreiche Leser.

Im Rahmen des Wahlkampfes 2020 warb er auf Facebook, Instagram und Twitter für seine politischen Ziele. Über diese sozialen Netzwerke steht er in direktem Kontakt mit den Bürgern. Dabei scheut er sich auch nicht, ähnlich einem Staubsauger-Vertreter von Tür zu Tür zu gehen, um das Gespräch zu suchen und Rückhalt für die Agenda der Hamburger CDU zu gewinnen. Dafür steht auch das Wahlkreisbüro in Altona in der Schmarjestraße 50 offen für die Bürgerinnen und Bürger.

Quelle: 24hamburg.de

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