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MacBook, Operngläser, Akkuschrauber: Hamburg versteigert Fundsachen

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Von: Kevin Goonewardena

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Einmal im Jahr kommen nicht abgeholte Fundsachen in Hamburg unter den Hammer. Die Auswahl ist groß und überrascht. Was geboten ist – und wie Sie mitbieten.

Hamburg – Handy, Sonnenbrille, Schlüssel oder Portemonnaie haben viele Menschen in ihrem Leben schon einmal verlorenSexspielzeug oder die Oma im Taxi zu vergessen, ist aber wohl eher selten. Doch im öffentlichen Raum lassen Menschen augenscheinlich alles Mögliche liegen: Von Allerweltsgegenständen wie Uhren, Schmuck und Handys, über Körperpflegemittel, Puppen, Tierzubehör, Drohnen und Schwimmhilfen ist alles mit dabei.

Rund 200 mehr oder weniger kuriose Fundstücke kommen in der letzten Novemberwoche im Zentralen Fundbüro Hamburg unter den Hammer. Sie alle waren im vergangenen Jahr nicht von ihren Besitzern abgeholt worden.

Name:Zentrales Fundbüro Hamburg
Adresse:Luruper Chaussee 125, 22761 Hamburg
Datum der Versteigerung:23. November 2022

Zentrales Fundbüro Hamburg: 1,2,3 meins – so läuft die Auktion im November ab

Am 23. November 2022 können die Auktions-Posten ab 8:00 Uhr in der Auktionshalle (Haus 8) des Zentralen Fundbüros Hamburg in Bahrenfeld (Luruper Chaussee 125) unter die Lupe genommen werden. Die Versteigerung selbst startet eine Stunde später und dauert voraussichtlich bis 14:00 Uhr an.

Bei elektronischen Geräten wurden die Grundfunktionen zwar oft geprüft, eine Garantie für Vollständigkeit oder Funktionsfähigkeit wird jedoch nicht übernommen. Die Ware wird „gekauft wie gesehen“ und muss vor Ort entweder bar oder per EC-Karte bezahlt und nach erfolgreicher Ersteigerung sofort mitgenommen werden. 500-Euro-Scheine werden nicht angenommen.

Das jeweilige Startangebot ist in der Liste mit den Versteigerungsstücken, die online eingesehen werden kann, zu finden. Bis 100 Euro werden die Gebote in 5-Euro-Schritten, ab 100-Euro-Gebotswert in 10-Euro-Schritten, bis hin zu 100-Euro-Schritten ab einem Gebot von 1000 Euro versteigert.

Versteigerung von Fundsachen in Deutschland
Im Zentralen Fundbüro Hamburg fällt im November der Hammer: Handys, MacBooks, Autoreifen, Kleidungsstücke, Werkzeug – knapp 200 teils kuriose Gegenstände warten auf neue Besitzer. (Symbolbild) © C3 Pictures / Imago

Versteigerung im Fundbüro Hamburg: Einzelstücke und Sammelposten kommen unter den Hammer

Bei vielen der angebotenen Posten handelt es sich nicht um Einzelstücke, sondern um gebündelte Auktionsware, die mit einem Gebot erstanden werden kann. Zum Beispiel bei den elf Nokia-Handys (Auktionsposten 113), die zu einem Startgebot von 30 Euro angeboten werden. Bei 50 Euro gehen die Gebote für Posten 125 los – dieser umfasst zwei iPads. Wer Angebot 101 ersteigert, bekommt gleich 30 Sonnenbrillen verschiedener Hersteller, 15 Opern- und Ferngläser gibt es für die oder denjenigen mit erfolgreichem Gebot auf Los 189.

Autoreifen, Großbildfernseher, Schlagbohrer – was Hamburger alles liegen lassen

Bei manchen der angebotenen Stücke fragt man sich zurecht, wie diese unbemerkt liegengelassen und vor allem nicht abgeholt werden konnten: Vier Autoreifen mit Felgen gibt es sowohl von Pirelli, als auch Bridgestone. Auch drei E-Roller, eine Kreissäge, ein Heckenschneider, ein TV-Großbildschirm von Toshiba, diverse Akkuschrauber, Schlagbohrer und anderes teils hochwertiges Werkzeug findet sich in der Angebotsliste. Ebenso zwei Navigationssysteme von BMW gehören zur Auktionsmasse.

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Versteigerung von Fundsachen in Hamburg: Auch Überraschungspakete unter den Auktionsstücken

Allerlei mysteriöse Lose führt die Liste ebenfalls auf: etwa den „Posten mit sperrigen Gegenständen im Einkaufswagen“ oder einen „Überraschungssack“ (Startgebot: 20 Euro). Und was genau ist „diverses Raucherzubehör“? Am 23. November 2022 können Sie es herausfinden.

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