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Lösch-Lockdown bei der Freiwilligen Feuerwehr: Hamburger FF-Chef verhängt 2G

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Von: Elias Bartl

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Nach einer Pressekonferenz im Hamburger Rathaus lässt sich Harald Burghart (rechts) mit Andy Grote (mitte) und Dr. Christian Schwarz (links) fotografieren.
Nach einer Pressekonferenz lässt sich Harald Burghart (rechts) mit Andy Grote (mitte) und Dr. Christian Schwarz (links) fotografieren. © Blaulicht-News

Harald Burghart, Chef der Freiwilligen Feuerwehr verhängt 2G: Ungeimpfte Kameraden dürfen ab sofort nicht mehr an Einsätzen teilnehmen und das zum Schutz aller.

Hamburg – Lösch-Lockdown! Um den bestmöglichen Schutz der ehrenamtlichen Feuerwehrleute in Hamburg sicherzustellen, schob der Chef der Freiwilligen Feuerwehr am vergangenen Dienstag den 2G-Riegel vor. Ungeimpfte Feuerwehrleute dürfen mit sofortiger Wirkung nicht mehr an Ausbildungsdiensten oder Einsätzen teilnehmen. Mit dieser und weiteren Maßnahmen zieht die Führung der freiwilligen Feuerwehr die Corona-Regeln wieder deutlich an.

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2G bei der freiwilligen Feuerwehr in Hamburg trifft auf große Zustimmung: 95 Prozent sind bereits vollständig geimpft

Bei Einsätzen, auf Fahrzeugen und in geschlossenen Räumlichkeiten gilt zusätzlich FFP2-Masken Pflicht, wenn möglich sollen Fenster geöffnet bleiben. Durch die Regelungen soll eine Ansteckung mit der neuen Omikron-Variante des Corona-Virus so gut es geht verhindert werden, so Dennis Diekmann, Pressesprecher der Feuerwehr Hamburg.

Die neuen Regelungen treffen größtenteils auf Zustimmung und Akzeptanz in den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr. So gut wie jeder der ehrenamtlichen Retter ist bereits geimpft und rund 1500 von ihnen haben sich bereits bei einer internen Impfaktion boostern lassen, andere haben ein privates Boosterangebot angenommen. Ungeimpft ist lediglich eine kleine Gruppe von weniger als fünf Prozent der 2659 freiwilligen Retter, zu den fünf Prozent zählen auch die Retter, die bereits einer Erstimpfung erhalten haben. Die Impfquote von 95 Prozent zeigt das große Verantwortungsbewusstsein der freiwilligen Feuerwehrleute und zeige einen tollen Zusammenhalt, so der Sprecher der Feuerwehr weiter.

Corona-Tests bei der freiwilligen Feuerwehr dauern zu lange

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Anders sieht es bei der Berufsfeuerwehr aus. Die hauptberuflichen Einsatzkräfte haben die Möglichkeit sich vor jedem Dienstantritt am Morgen zu testen. Bei der Freiwilligen Feuerwehr sei dies vor einem Einsatz nicht möglich, da das Testergebnis frühsten nach 15 Minuten vorliege – nicht schnell genug, wenn es brennt. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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