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IG Metall: Gewerkschaft schickt Autokorso auf Hamburgs Straßen

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Von: Kevin Goonewardena

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Rund 300 Fahrzeuge fuhren am heutigen Vormittag durch St. Pauli gen Fischmarkt, um Druck im Tarifstreit aufzubauen. Zu dem Autokorso hat die IG Metall aufgerufen.

Hamburg – Bevor an diesem Donnerstag die dritte Runde in den aktuellen Tarifverhandlungen zwischen Vertretern von Gewerkschaften und der Arbeitgeberseite startet, erhöhen Erstgenannte den Druck auf die Gegenseite. Zu diesem Zweck hat die IG Metall am heutigen Dienstag, 15. Februar 2022, ihre Mitglieder in Hamburg dazu aufgerufen, sich an dem von der Gewerkschaft geplanten Autokorso zu beteiligen. Rund 300 Autos kamen zu der Protestaktion, zu der auch etwa 600 Fußgänger gehörten. Insgesamt beteiligten sich 1200 Menschen an dem Streik.

Name:Industriegewerkschaft Metall (IG Metall, IGM)
Gründung:1. September 1949
Sitz:Frankfurt am Main
Vorsitzender:Jörg Hofmann
Mitglieder:2.214.662 (Stand: 2020)

Autokorso in Hamburg: Kaum Verkehrsbehinderungen an der Route

Die Route des Korsos, zu dem die IG Metall aufgerufen hat, führte von der Glacischaussee, dem Startpunkt des Protest unter anderem durch die Straßen rund um das Heiligengeistfeld am Millerntor-Stadion des FC St. Pauli runter zum St. Pauli Fischmarkt, wo die Abschlusskundgebung stattfinden sollte. Zur Abschlusskundgebung am Fischmarkt fanden sich auch rund 600 weitere Gewerkschaftsmitglieder ein. Start am Sammelpunkt Glacischaussee war gegen 10:20 Uhr.

Abschlusskundgebung des IG Metall Autokorsos am Hamburger Fischmarkt
Haben sich zur Abschlusskundgebung am Hamburger Fischmarkt versammelt: Die Teilnehmer des Autokorso Protestzug zu dem die IG Metall aufgerufen hatte © Christian Charisius/dpa

An der Route kam es laut Hamburger Polizei nur zu geringen Verkehrsbehinderungen, da sich die Autos in einem langen Konvoi fortbewegten. Das berichtete die Welt auf ihrem Internetauftritt. Um 12:36 Uhr löste sich der Protest nach dem Ende der Abschlusskundgebung am Fischmarkt wieder auf.

Warnstreiks in Hamburg: Das fordern die Gewerkschaften

Aufgerufen, die Arbeit niederzulegen, waren rund 3500 Beschäftigte mehrerer großer Hamburger Energieversorger, darunter Stromnetz Hamburg, Vattenfall oder die Hamburger Energiewerke. Das berichtet das Abendblatt. Durch den Streik sollen die Forderungen nach 6 Prozent mehr Lohn unterstrichen werden.

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Außerdem fordern die Gewerkschaften IG Metall, der alleine mehr als 2 Millionen Mitglieder in Deutschland angehören, Ver.di und die IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), die bundesweit gemeinsam am Verhandlungstisch mit den Arbeitgebern sitzen, eine Erhöhung des Ausbildungsgehalts für jeden Auszubildenden um 80,00 Euro im Monat. Diese Summe soll rückwirkend zum 1. Februar 2022 mit einer Gültigkeit von 12 Monaten gezahlt werden, fordern die Gewerkschaften. (TRANSPARENZHINWEIS: Dieser Artikel wurde um 16:00 Uhr aktualisiert) *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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