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Kühne unterstützt HSV mit Millionenbetrag – und sichert Stadionsanierung

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Nachdem die Stadt Hamburg von einer weiteren Unterstützung abgesehen hatte, greift nun Investor Kühne ein – und hilft dem HSV mit einem Millionenbetrag.

Hamburg – Investor Klaus-Michael Kühne und weitere Geldgeber unterstützen den Fußball-Zweitligisten Hamburger SV bei der Sanierung des Volksparkstadions. Wie der Verein am Mittwoch, 14. Dezember 2022, bekannt gab, wird aus diesem Kreis ein „Millionenbetrag in Form eines Darlehens“ zur Verfügung gestellt. Die Höhe des Darlehens teilte der HSV nicht mit.

Unternehmer:Klaus-Michael Kühne
Geboren:2. Juni 1937 (Alter 85 Jahre), Hamburg
Vermögen:28,7 Milliarden USD (2022)
Ehepartnerin:Christine Kühne (verh. 1989)

Die gesamten Sanierungs- und Modernisierungskosten einschließlich der Erneuerung der 44.000 Quadratmeter großen Dachmembran werden auf mehr als 30 Millionen Euro geschätzt. „Das sportliche Schicksal kann ich nicht beeinflussen, aber ich möchte mit meiner Kühne Holding dazu beitragen, die Strukturen zu stabilisieren, damit der HSV gestärkt in die Rückrunde starten kann. Ich freue mich sehr, dass es noch weitere Unterstützer gibt, die zu einer positiven Entwicklung verhelfen, denn nur gemeinsam lässt sich eine Erfolgsgeschichte schreiben“, sagte Kühne.

Das Volksparkstadion in Hamburg und Klaus-Michael Kühne, Unternehmer.
Investor Klaus-Michael Kühne sichert die Finanzierung der Sanierung des Volksparkstadions. © Christian Charisius/Axel Heimken/dpa

Investor Kühne und Co. stellen dem HSV Millionen zur Verfügung – für Stadionsanierung

Die Maßnahmen sollen bis zur EM-Endrunde 2024 abgeschlossen sein. Die UEFA hat die Stadionsanierung zur Bedingung für die Austragung von fünf Spielen in der Arena gemacht. Die Stadt Hamburg hatte von einer weiteren Unterstützung des Stadion-Eigners HSV bei den Instandhaltungskosten abgesehen.

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Denn die 23,5 Millionen Euro, die der HSV 2021 von der Stadt für den Verkauf des Stadiongrundstücks erhalten hatte, sind in das operative Geschäft des Zweitligisten geflossen. Der Senat war davon ausgegangen, dass das Geld für die Sanierung genutzt wird. Tatsächlich hat der HSV 2022 zum ersten Mal seit zwölf Jahren wieder ein Plus erwirtschaftet – doch fehlt Geld trotzdem noch an einigen Ecken und Enden. (dpa)

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