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Kopfschuss auf der Veddel – Angehörige wollten Notaufnahme stürmen

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Von: Sebastian Peters, Dominick Waldeck, Elias Bartl

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Schießerei auf der Veddel: Eine Person wurde am Mittwochabend durch einen Kopfschuss neben einem Sportplatz schwer verletzt. Der oder die Täter sind flüchtig.

Hamburg – Großeinsatz für die Polizei Hamburg. Am Mittwochabend, 21. September 2022, fallen gegen 21:45 Uhr am Sportplatz an der Slomanstraße im Hamburger Stadtteil Veddel Schüsse. Mindestens eine Kugel traf einen Mann am Kopf. Schwer verletzt sackt der Mann auf dem Gehweg der Straße zusammen. Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg brachten den schwer verletzten Mann umgehend in eine Klinik.

Weitere Hintergründe zum Kopfschuss auf der Veddel erfahren Sie hier

Schießerei auf der Veddel: Polizeihubschrauber Libelle im Einsatz

Vor Ort sperrte die Polizei den Tatort großflächig ab. Auch mehrere Personen wurden befragt. Eine Großfahndung nach dem flüchtigen Täter begann. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.

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Sanitäter und ein Notarzt mussten das Opfer noch am Tatort versorgen.
Sanitäter und ein Notarzt mussten das Opfer noch am Tatort versorgen. © Dominik Waldeck

Nach Aussagen von Anwohnern sollten die Täter gezielt auf den Mann gewartet haben. Als sie den Mann, der gerade von Fußballplatz kam, ansprachen, fiel auch relativ schnell ein Schuss, so eine Anwohnerin. Am späten Abend konnte die Polizei Hamburg weder den Schuss noch das gezielte Warten bestätigen. Lediglich eine Verletzung am Kopf wurde durch den Lagedienst der Polizei auf Nachfrage bestätigt. Die Ermittlungen dauerten bis in die Morgenstunden.

Die Ermittlungen am Tatort dauerten mehrere Stunden
Die Ermittlungen am Tatort dauerten mehrere Stunden © Sebastian Peters

Schießerei auf der Veddel: Angehörige wollten Krankenhaus stürmen – Großeinsatz der Polizei

Allerdings wurden die Einsatzkräfte der Polizei nicht nur am Tatort benötigt. Als der Rettungswagen den verletzten Mann in das Krankenhaus einlieferten, versuchten dutzende Angehörige die Notaufnahme zu stürmen.

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Angehöriges des Opfers wollten die Notaufnahme des Krankenhauses stürmen
Angehöriges des Opfers wollten die Notaufnahme des Krankenhauses stürmen © Sebastian Peters

Der nächste Großeinsatz der Polizei folgte. Mit mehreren Beamten musste der Eingang von Angehörigen freigehalten werden. Auch mehrere Kräfte des Kriseninterventionsteam (kurz KIT) waren am Krankenhaus im Einsatz, um die Angehörigen zu betreuen. Wie es dem Opfer geht, war in der Nacht unklar. Ermittlungen der Polizei Hamburg dauern an. Am Donnerstag wird mit weiteren Informationen gerechnet. Erst vor wenigen Tagen ist es in Stade bei Hamburg auch zu einer Schießerei gekommen. Dort starb ein 23-jähriger Mann in den Folgen eines Bauchschusses.

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