Geimpft oder genesen

Kino Hamburg: Cinemaxx, Savoy, Passage – hier gilt jetzt 2G

  • Tomasz Gralla
    VonTomasz Gralla
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In immer mehr Kinos in Hamburg gilt die 2G-Regel. In welche Lichtspielhäuser jetzt oder bald schon nur noch Geimpfte und Genese dürfen.

Hamburg – Seit dem 28. August 2021 gilt in Hamburg die sogenannte 2G-Regel. Das bedeutet, dass Veranstalter selbst entscheiden können, ob sie nur Geimpften und Genesenen die Türen öffnen. Kinobetreiber haben lange gezögert, ob sie das Modell anwenden sollen oder nicht. Nun haben die ersten Kinos beschlossen: Die 2G-Regel kommt!

Stadt:Hamburg
Einwohner:1,85 Millionen
Fläche:755,22 Quadratkilometer
Erster Bürgermeister:Peter Tschentscher
Anzahl der Kinos:26

Kinos in Hamburg führen 2G-Regel ein: Das Passage Kino als Vorreiter

Das Passage Kino war das erste Kino Hamburgs, das sich für das 2G-Optionsmodell entschieden hat. Bereits seit dem 2. September haben nur geimpfte und genesen Filmfans die Möglichkeit, sich in andere Welten entführen zu lassen.

Es gilt eine Übergangszeit von sechs Wochen, ist auf der Webseite des Kinos zu lesen, in der Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren von der 2G-Regel ausgenommen sind. „Anschließend wird die Ausnahme für alle Kinder unter zwölf Jahren fortgelten“, heißt es weiter.

Savoy Kino zieht nach: 2G-Regel auch im Englischen Kino in Hamburg

Auch das Savoy Kino am Steindamm führt die 2G-Regel ab dem 30. September an. Eine Übergangszeit gibt es für Jugendliche unter 18 Jahren auch hier, allerdings ist diese wesentlich kürzer und gilt nur bis zum 9. Oktober. Kinder unter zwölf Jahren haben weiterhin Zutritt ins auf englische Filme spezialisierte Kino.

Mehrere Hamburger Kinos übernehmen die 2G-Regel. (24hamburg.de-Montage)

Cinemaxx und andere Kinos bleiben (vorerst) beim 3G-Optionsmodell

Die großen Multiplex-Kinos, Cinemaxx und UCI, bleiben zumindest vorerst beim 3G-Modell. So auch das Zeise in Altona und das Abaton am Grindelhof. Auch kleinere Kinos wollen weiterhin Getesteten Zutritt gewähren.

Hans-Peter Jansen, Betreiber gleich mehrerer Kinos in Hamburg, weist laut einem Bericht der Mopo auf den psychologischen Faktor von 2G hin. Nach Monaten der Pandemie und Einschränkungen „müssen wir die Kunden langsam an die neue Normalität heranführen“.

Dennoch kann sich Jansen ab dem Herbst durchaus vorstellen, das 2G-Optionsmodell einzuführen. Grund hierfür: der neue James-Bond-Film „Keine Zeit zu sterben“. „Da brauchen wir eine starke Auslastung“, sagt der Kinobetreiber. „Zudem ist der Hauptbetrieb im Winter.“

Sehr gut möglich also, dass in den kommenden Wochen und Monaten immer mehr Kinos auf 2G umschwenken. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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