Anwohner reagieren genau richtig

Kellerbrand in Wilhelmsburg: Feuerwehrmann an seiner Grenze!

Feuerwehreinsatz in Hamburg. In Wilhelmsburg brennt es in einem Keller an der Ottensweide.
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Nur unter Atemschutz sind die Einsatzkräfte in den Keller vorgegangen.
  • Sebastian Peters
    VonSebastian Peters
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Einsatz in Wilhelmsburg. In einem Mehrfamilienhaus an der Ottensweide brennt es in einem Keller. Bei den Löscharbeiten kommt ein Feuerwehrmann an seinen Grenzen.

Hamburg – Großeinsatz für die Feuerwehr Hamburg am Donnerstag, 30. September 2021, gegen 01:30 Uhr. Bewohner aus einem Mehrfamilienhaus an der Ottensweide in Hamburg-Wilhelmsburg bemerken mitten in der Nacht plötzlich Rauch im Treppenhaus! Sofort wird das Telefon in die Hand genommen und ein Notruf abgesetzt.

Feuerwehreinsatz in Wilhelmsburg: Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Ottensweide

Die Rettungsleitstelle der Feuerwehr alarmiert daraufhin zunächst nur einen Löschzug. Doch wenig später gehen weitere Notrufe ein. Im Gebäude soll es auch nach Gas riechen! Jetzt wird das Einsatzstichwort angepasst. Feuer mit Explosionsgefahr! Zahlreiche weitere Kräfte, darunter auch Einsatzkräfte der Technik und Umweltwache der Feuerwehr aus dem Hamburger Hafen, werden nachalarmiert.

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Vor Ort dringt der giftige Brandrauch bereits aus mehreren Fenstern verschiedener Treppenaufgänge. Der Einsatzleiter benötige umgehend weitere Kräfte vor Ort. Ein zweiter Löschzug wird nachgefordert. Mit rund 50 Einsatzkräften kann das Feuer im Keller schließlich unter Kontrolle gebracht werden.

Feuerwehreinsatz in Wilhelmsburg: Feuerwehrmann muss Löschangriff abbrechen!

Der Feuerwehrmann ist eigenständig aus dem Keller gegangen. Vor der Tür wird er von seinen Kameraden versorgt.

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Hierbei staute sich die Hitze im Keller so enorm, dass ein Feuerwehrmann einen Schwächeanfall erlitt. Er musste den Keller verlassen und wurde vor dem Mehrfamilienhaus versorgt. Eine Beförderung in ein Krankenhaus war glücklicherweise nicht nötig. Aufgrund der richtigen Reaktion der Bewohner im Mehrfamilienhaus musste die Feuerwehr keine Personen aus dem Haus retten.

Die Bewohner ließen die Türen zum verrauchten Treppenhaus geschlossen und blieben ruhig in ihren Wohnungen, bis die Feuerwehr eintraf. Etwa gegen vier Uhr am Morgen konnte der Einsatz beendet werden. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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