Autounfall mit verletzten Kindern

Keine Rettungsgasse auf der A7 – Notarzt muss zur Unfallstelle laufen

Unfall auf der A7 zwischen Hausbruch und Finkenwerder.
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Ein Container stoppte das Fahrzeug.
  • Sebastian Peters
    VonSebastian Peters
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Ein Unfall auf der A7 zwischen Hausbruch und Finkenwerder sorgte für Stau. Fatal: Eine Rettungsgasse wurde nicht gebildet! Einsatzkräfte mussten zur Unfallstelle laufen.

Hamburg – Es sollte eine schöne Fahrt in den Urlaub werden, endet aber in einem heftigen Unfall. Am Samstag, 25. September 2021, gegen 10:35 Uhr fuhr eine Familie mit ihren Mazda auf der A7 von Niedersachsen nach Hamburg.

Keine Rettungsgasse nach Unfall auf der A7 zwischen Hausbruch und Finkenwerder: Notarzt muss laufen!

Zwischen den Anschlussstellen Hausbruch und Finkenwerder ging es dem Fahrer (45) des Fahrzeuges plötzlich schlecht. Er kollabierte bei Tempo 80 km/h! Das Fahrzeug kam daraufhin von der Fahrbahn ab, krachte in eine Baustelle.

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Erst ein Baucontainer, in dem die Bauarbeiter sonst Pause machen, stoppte die Irrfahrt des Familienwagens. Durch den Aufprall wurde der Container und der Familienwagen stark beschädigt. Von den vier Insassen werden drei verletzt

Die Rettungskräfte mussten zur Einsatzstelle laufen, um den 8-jährigen Mädchen zu helfen!

Glück im Unglück: In dem Baustellenbereich wurde gerade nicht gearbeitet, kein Bauarbeiter verletzt

Der Mazda schlug daraufhin in einen Baucontainer ein. Dort, wo die Arbeiter sonst Pause machen. Die vier Insassen aus dem Fahrzeug wurden glücklicherweise nicht eingeklemmt. Allerdings wird ein 8-jähriges Mädchen verletzt. Ihre 20-jährige Schwester blieb unverletzt, begleitet aber ihre Schwester in das Krankenhaus. Der 45-jährige Fahrer und die Beifahrerin werden ebenfalls in umliegende Krankenhäuser transportiert.

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Stau auf der A7: Unfall sorgt für Stau auf der Autobahn – Rettungsgasse wird nicht gebildet!

Durch den Unfall staute sich der Verkehr auf der A7 in Richtung Norden auf mehrere Kilometer. Zeitweise habtte die Polizei die Autobahn auf eine Fahrspur verengt, teilweise sogar komplett gesperrt. Für die Rettungskräfte war aber bereits die Anfahrt zur Unfallstelle kompliziert. Die Retter kamen nicht durch! Rettungsgasse – Fehlanzeige. Dieses Ärgernis erlebte die Feuerwehr leider nicht zum ersten Mal. Erst vor kurzen blieb bei einem schweren Verkehrsunfall ein ganzer Löschzug im Stau stecken!

Bei diesem Unfall musste der Notarzt sogar im Stau aussteigen und die letzten Meter zu Fuß zur Einsatzstelle laufen. Damit gingen wichtige Minuten verloren, die hätten Menschenleben kosten können. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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