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Keine Luca-App mehr in Hamburg: Senat streicht ab Samstag Kontaktdatenverfolgung

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Von: Jan Knötzsch

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Die Inzidenz in Hamburg sinkt weiter. Es gibt aber keine Lockerungen. Die Nutzung der Luca-App wird hinfällig. HSV und St. Pauli weiter nur kleiner Kulisse.

14:12 Uhr: Die Landespressekonferenz ist beendet – und mit ihr auch der 24hamburg.de-Liveticker.

14:05 Uhr: Werder Bremen darf am nächsten Samstag vor 10.000 Zuschauern spielen. In Hamburg bleibt es dabei, dass nicht mehr als 2.000 Zuschauer ins Stadion dürfen. Hamburg halte sich an einen Beschluss der Ministerpräsidenten-Konferenz, sagt Marcel Schweitzer. Man müsse andere Bundesländer fragen, warum sie davon abweichen, so Schweitzer.

14:00 Uhr: „Wir nutzen ab Samstag die Luca-App nicht mehr, aber stellen sicher, dass wir sie in Zukunft nutzen können, wenn es wieder erforderlich wird. Wir schaffen sie nicht ab“, erklärt Senatssprecher Marcel Schweitzer.

Eine Hand hält ein Handy mit der Luca-App und Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher vor der Binnenalster
Corona: Hamburger Senat stoppt die Kontaktdatenverfolgung via Luca-App. (24hamburg.de-Montage) © Arnulf Hettrich/Chris Emil Janßen/Jürgen Ritter/imago

Corona in Hamburg: Nutzung der Luca-App ab 5. Februar 2022 hinfällig – „wir schaffen sie aber nicht ab“

13:58 Uhr: Auf die Frage, welche Lockerungs-Schritte der Hamburger Senat einleiten würde, wenn man sicher seien könnte, dass die Omikron-Variante in Hamburg überstanden sei, antwortet Senatssprecher Marcel Schweitzer: „Ich werde keine Fragen im Konjunktiv beantworten.“ Dies würde nur zu Unklarheiten führen, so Schweitzer.

13:50 Uhr: Senatssprecher Marcel Schweitzer sieht es ähnlich wie vor ihm schon Schulsenator Ties Rabe: Von einer Trendwende könne man nach drei Tage sinkenden Inzidenzzahlen noch nicht reden. Das könne man erst, wenn sicher sei „dass die Omikron-Welle überstanden ist. Die Inzidenzzahlen sind immer noch sehr hoch. Wir halten es mit dem Expert:innen-Rat, der gesagt hat: nicht lockern, nicht verschärfen, Kurs halten. Genau das machen wir.“

Corona in Hamburg: Erhebung von persönliche Kontaktdaten soll ab kommendem Samstag wegfallen

13:48 Uhr: Der Senat hat nur eine Neuerung bei den Corona-Regeln beschlossen: Beim Betreten von bestimmten Einrichtungen wird in Zukunft darauf verzichtet, dass persönliche Kontaktdaten nicht mehr erhoben werden. Das soll, so Marcel Schweitzer, ab dem kommenden Samstag gelten. Dies gilt bis auf Weiteres.

13:44 Uhr: Teil drei der Landespressekonferenz mit den Infos zur aktuellen Corona-Lage startet. Senatssprecher Marcel Schweitzer geht zu Beginn die aktuellen Zahlen noch einmal durch.

Die Binnenalster in Hamburg im Hintergrund. Im weißen Kreis eingeklinkt drei Corona-Schnelltests – darunter en positiver und ein negativer.
Die Inzidenz in Hamburg sinkt weiterhin. (24hamburg.de-Montage) © Jürgen Ritter/Lobeca/imago

Corona Hamburg: Schulsenator Rabe mit klare Statement – Schulen bleiben im Präsenzunterricht geöffnet

13:40 Uhr: Aktuell beantwortet Schulsenator Ties Rabe (SPD) Fragen. Aus seiner Sicht seien die letzten drei Tage mit fallenden Inzidenzwerten noch nicht der Anlass für eine Trendwende in Sachen Corona-Politik des Hamburger Senats.

13:28 Uhr: Auch Ties Rabe äußert sich jetzt in Sachen Corona. Er gehe weiterhin davon aus, dass es dabei bleibt, in der aktuellen Phase der Coronavirus-Pandamie die Schulen in Hamburg geöffnet zu halten und Präsenzunterricht anbieten zu können.

13:22 Uhr: Inzwischen spricht Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD) über Lernförderung.

13:13 Uhr: Er wolle allerdings, so Wirtschaftssenator Michael Westhagemann, nicht dem vorgreifen, was Senatssprecher Marcel Schweitzer später im Rahmen der Landespressekonferenz noch zu sagen habe.. Erstmal gibt es jetzt eine Pause, dann folgt das zweite Thema – und dann endlich die neusten Aussagen des Senats zur Corona-Lage.

Neuinfektionen:5409 (Stand: 1. Februar 2022)
Inzidenzwert:2104,8 (Stand: 1. Februar 2022)
neueTodesfälle:drei (Stand: 1. Februar 2022)
Hospitalisierungsrate:5,45

13:11 Uhr: Wirtschaftssenator Michael Westhagemann wird bei den Fragen zum ersten Themenblock auf mögliche Lockerungen wegen der sinkenden Inzidenzzahlen aus Sicht der Wirtschaftsbehörde angesprochen. „Natürlich reflektieren wir jedes Mal im Senat darüber. Wir haben auch gesehen, dass sie in den letzten zwei Tagen ein bisschen zurückgegangen sind. Trotzdem sind wir immer gut beraten, alles abzuwägen und gemeinsam eine Entscheidung zu treffen“, sagt er.

Corona Hamburg: Grüne und FDP wollen Hamburger Clubs helfen – dicke Finanzspritze geplant

13:03 Uhr: Der erste Themenbereich ist abgehandelt. Das Thema Corona lässt weiter auf sich warten. Derweil ist inzwischen bekannt geworden, dass die SPD und die Grünen in Hamburg 14 Hamburger Clubs, die in der Corona-Pandemie unter Lockdowns und Beschränkungen der Besucherzahlen gelitten haben oder noch immer leiden, finanziell unterstützen wollen. In einem Antrag fordern die beiden Parteien, dass 1,15 Millionen Euro aus dem Sanierungsfonds „Hamburg 2030“ in Schutzmaßnahmen für die Musikspielstätten investiert werden, wie die Mopo zuerst berichtet hat.

12:55 Uhr: Seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg haben sich 258.345 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 153.500 als genesen. 1.504.173 Menschen (81,2 Prozent) haben in Hamburg bis einschließlich Montag, 31. Januar 2022, eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten, 1.472.240 (79,5 Prozent) auch eine zweite Impfung und 950.955 (51,3 Prozent) ihre Auffrischungsimpfung.

Corona in Hamburg: Drei weitere Todesfälle – die Hospitalisierungsrate in Hamburg liegt bei 5,45

12:45 Uhr: Die Hospitalisierungsquote, die angibt, wie viele Corona-Patienten je 100.000 Einwohner in einem Sieben-Tage-Zeitraum stationär aufgenommen wurden, liegt in Hamburg laut RKI bei 5,45. Nach Angaben des RKI sind in Hamburg bislang 2136 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben – das heiß, es hat drei neue Todesfälle gegeben.

Senatssprecher Marcel Schweitzer bei der Landespressekonferenz im Hamburger Rathaus.
Senatssprecher Marcel Schweitzer spricht auf der Landespressekonferenz über die neusten Entwicklungen in der Corona-Pandemie. © Chris Emil Janßen/imago

12:43 Uhr: Die Gesundheitsbehörde hat ebenso die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten in den Hamburger Kliniken am Dienstag genant: sie liegt bei 530, 81 von ihnen werden intensivmedizinisch betreut. Laut dem Divi-Register wurden am Montag auf den Intensivstationen (Stand 11.15 Uhr) 74 Corona-Patienten behandelt. Das sind vier weniger als am Vortag. 

Corona in Hamburg: 5409 Neuinfektionen gemeldet – der Inzidenzwert liegt jetzt bei 2038,9

12:40 Uhr: Allerdings liegen die neuen Corona-Zahlen für die Hansestadt bereits vor. Der Hamburger Senat hat sie via Twitter bekanntgegeben: Am Dienstag, 1. Februar 2022, sind in Hamburg 5409 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das sind 2353 mehr als noch am Montag, 31. Januar 2022 und 1254 weniger als am Dienstag der Vorwoche. Damit ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Hamburg abermals gesunken: Nachdem der Wert am Montag noch bei 2104,8 gelegen hat, liegt er jetzt bei 2038,9. Auf Basis einer anderen Berechnungsmethode hat das Robert Koch-Institut die Inzidenz der Neuinfektionen am Dienstag mit 1598,4 angegeben. Hamburg hat damit die bundesweit zweithöchste Inzidenz hinter Berlin (1761,5).

Stadt in Deutschland:Hamburg
Fläche:755,2 km²
Einwohner:1,841 Millionen
Bürgermeister:Peter Tschentscher (SPD)

12:33 Uhr: Die Landespressekonferenz beginnt. Los geht es allerdings nicht mit den Fragen rund um das Coronavirus, sondern mit der Bilanz und dem Ausblick der Wirtschaftsförderung in Hamburg sowie der Lernförderung und psychosoziale Unterstützung (BSB). Erst danach kommt das Thema Corona zur Sprache. Senatssprecher Marcel Schweitzer wird ein Update zur aktuellen Lage geben.

Erstmeldung vom 1. Februar, 11.33 Uhr:

Hamburg – Es ist wie es ist. Sagt in diesem Falle aber nicht die Liebe, so wie bei Erich Fried. Sondern der Blick auf die aktuelle Lage und die dazugehörigen Zahlen. Und die drücken nichts anderes aus als: Hamburg befindet sich nach wie vor fest in der Hand des Coronavirus – sinnbildlich gesprochen. Wegen der Omikron-Variante drohen bei Polizei, HVV und in Supermärkten Einschränkungen. Immerhin: Zuletzt sind die Inzidenzzahlen in der Hansestadt Hamburg gesunken. Und das, wo Hamburg vor kurzem bundesweit noch Spitzenreiter war.

Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) informiert über Corona-Maßnahmen auf der Landespressekonferenz im Rathaus Hamburg.
Die Landespressekonferenz des Hamburger Senats mit Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) beginnt um 12:30 Uhr – wir zeigen sie im Livestream. © Chris Emil Janßen/imago

Wächst da etwa eine neue Hoffnung heran, dass der Hamburger Senat jetzt die aktuellen Corona-Regeln, die in der Stadt von Elbe und Alster gelten, lockert? Am Dienstag, 1. Februar 2022, findet die Landespressekonferenz statt, in der sich die Stadt turnusmäßig zur aktuellen Corona-Lage äußert. 24hamburg.de ist mit einem Live-Ticker dabei.

Corona-Lage in Hamburg: Gastronomie läuft immer noch Sturm wegen 2G-Plus – fällt bald 2G im Hamburger Einzelhandel?

Die Liste der Tagesordnungspunkte für die Landespressekonferenz im Hamburger Rathaus am 1. Februar 2022 sieht folgende Themen vor: Bilanz und Ausblick der Wirtschaftsförderung in Hamburg (BWI), Lernförderung und psychosoziale Unterstützung (BSB), Corona-Lage. Kurzfristige Änderungen können sich ergeben – so teilt es die Stadt Hamburg auf ihrer Homepage mit. Logisch, dass die Corona-Lage das Thema ist, das die Bürgerinnen und Bürger in Hamburg, wo mit Johnson& Johnson Geimpfte nun doch eine dritte Impfung für den 2G-Plus-Status brauchen, am meisten interessiert.

Aktuell gibt es in der Hansestadt beispielsweise die Diskussion, ob die 2G-Regel im Einzelhandel und damit auch der „Maßnahmen-Flickenteppich“ fallen sollen. Die Gastronomie läuft derweil gegen die 2G-Plus-Regel und damit auch gegen den Hamburger Senat Sturm. Im HVV und am Arbeitsplatz gilt nach wie vor die 3G-Regel – diese Dokumente sollten Sie dabei haben. Apropos DIskussion: Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat ein neues Corona-Warnsystem statt der Inzidenz gefordert. Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) lehnt dies ab.

Corona-Situation in Hamburg: Nachbarbundesland Bremen verschließt sich Lockerungs-Diskussion nicht – was macht Hamburg?

In seiner Stadt liegen aktuell so viele Geboosterte im UKE auf der Intensivstation. Auch bei einer anderen aktuellen Meldung im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) beteiligt. UKE-Intensiv-Chef Professor Dr. Stefan Kluge, der unlängst Hoffnung gemacht hat, dass es in Sachen Corona in Hamburg ab April 2022 leichter wird, spricht von der „Zufallsdiagnose“ Corona und erklärt mithin, dass es eine hohe Dunkelziffer in Hamburg. Findet die natürliche Durchseuchung der Bevölkerung etwa längst statt?

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Im Nachbarland Dänemark gibt es derweil bereits erste Lockerungen der Corona-Maßnehmen. Wer in Zukunft reisen will – vielleicht steht ja bald ein Dänemark-Trip an –, der muss ab jetzt vor allem eines im Blick haben: Mit dem Datum 1. Februar 2022 läuft bei vielen Menschen das dIgitale Impfzertifikat ab. Das gilt ab jetzt in diesem Zusammenhang. In Hamburgs Nachbarbundesland Bremen wird tatsächlich über Lockerungen nachgedacht. Bürgermeister Andreas Bovenschulte erklärte im Deutschlandfunk, dass man sich einer Perspektivendebatte nicht verschließen dürfe. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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