Aufgeflogen!

Jurastudentin (31) betrügt in Prüfung: Gefälschte Klausur

  • Fabian Raddatz
    vonFabian Raddatz
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Eine junge Frau soll ihre Jura-Klausur gefälscht haben – und flog dabei auf. Nun muss sie sich am Dienstag, 4. Mai 2021, vorm Hamburger Amtsgericht verantworten.

Hamburg – Eine 31-jährige Jura-Studentin kommt am 19. April 2018 in die Geschäftsstelle des Justizprüfungsamts. Sie will ihre beiden Zivilrecht-Klausuren einsehen. Doch bitter für die Frau: Sie hat nicht bestanden. Das will sie offenbar nicht einsehen – und tauscht kurzerhand einige Klausur-Seiten gegen eigene aus, so die Anklage.

Jurastudentin fälscht Klausuren: Prozess-Beginn

Frech: Danach legt sie beim Prüfungsamt Widerspruch gegen ihr Scheitern ein. Doch die Prüfer lassen sich nicht verschaukeln: Der Betrug fliegt auf. Und weil die Frau, mittlerweile Ex-Jurastudentin, ihre ursprüngliche Geldstrafe nicht bezahlen wollte, landet der Fall nun vor Gericht. Der Vorwurf: Urkundenfälschung. Erster Verhandlungstag ist Dienstag, 4. Mai 2021.

Eine junge Frau muss sich vor dem Hamburger Amtsgericht verantworten. Ihr wird vorgeworfen, Klausuren gefälscht zu haben. (Symbolbild/24hamburg.de-Montage)

Immer wieder sorgen Gerichts-Verfahren in Hamburg für Aufsehen: So soll ein Mann einen Killer auf seine schwangere Ex-Freundin gehetzt haben. Auch zwei Kiff-Köche mussten sich vor Gericht verantworten – weil ihr Drogen-Labor explodiert ist. Vor dem Hamburger Amtsgericht wurde auch ein Nachbarschafts-Streit verhandelt: Ein Mann soll versucht haben, seinen Nachbarn totzufahren. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © U. J. Alexander/imago

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