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Jetzt wird es frostig: Kältewelle rollt auf den Norden zu

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Von: Christian Einfeldt

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Ungemütliches Wetter in Hamburg und weiten Teilen Norddeutschlands: Nach Stürmen am Wochenende kehrt nächste Woche der Winter zurück.

Hamburg – Das ungewöhnlich milde Januar-Wetter ließ Menschen mitunter schon vom Hamburger Frühling träumen. Zum Leidwesen vieler muss in den nächsten Tagen zusätzlich zur Jacke jedoch wieder zu Mütze und Schal gegriffen werden. Den Norden erwarten bereits ab kommendem Sonntag, den 15. Januar 2023, ungemütliche Wetter-Szenarien mitsamt sinkenden Temperaturen. Was vor ein paar Tagen noch abwegig war, könnte Realität werden: In Hamburg könnte es den ersten Schnee des Jahres geben.

Stadt in Deutschland:Hamburg
Fläche:755,2 km²
Bevölkerung:1,841 Millionen
Bürgermeister:Peter Tschentscher

Schnee und Frost: Nächste Woche kehrt noch einmal der Hamburger Winter zurück

Dass es in Norddeutschland dieser Tage stürmisch ist, ist unverkennbar. Windig soll es in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen auch die kommenden Tage werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sprach diesbezüglich von Böen, die imstande sind, 75 km/h, 80 km/h die Stunde zu erreichen. Mit schweren Sturm- und Orkan-Böen muss etwa vor allem entlang der Nordsee gerechnet werden.

Das Wetter am Wochenende lädt also keineswegs zum Spaziergang ein – weder an der Nord- und Ostsee Schleswig-Holsteins, noch an der Elbe oder Alster in Hamburg. Gemütlicher wird es kommende Woche jedoch keineswegs. Im Gegenteil: mit prognostizierten drei Grad am Tag steigt bereits Anfang nächster Woche die Gefahr von Glätteunfällen. Noch kälter wird es dann nur noch in der Nacht, wenn Thermometer null Grad oder weniger anzeigen. Die vorläufige Prognose: Die Temperaturen beginnen ab dem bevorstehenden Wochenende zu sinken – der Winter kehrt noch einmal zurück.

Winter in Hamburg.
Winter in Hamburg: Temperaturen fallen – auch Schneefall möglich. (Symbolbild) © Hanno Bode/Imago

Wärmer als gewohnt: Wintereinbruch in Hamburg wohl nur von kurzer Dauer

Nach Berichten des Hamburger Abendblatts dauert es dann nur wenige Tage, bis es so richtig winterlich wird. Frost und Schnee bestimmen dann das Wettergeschehen im Norden und lassen manche Experten bereits von einem „krassen Temperatursturz“ sprechen. Besonders hoch sei die Wahrscheinlichkeit des Schneefalls dabei am Mittwoch. Zum Winterwunderland, das sich viele Menschen wohl bereits zu Weihnachten gewünscht hätten, mutiert Hamburg voraussichtlich dennoch nicht. Nach den hohen Temperaturen des „Rekord-Winters“ im Januar sind die Winterflocken wohl nur ein flüchtiges Abbild eines neuerlichen Wintereinbruches in Norddeutschland.

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„Schon fast überfällig“ sei es zufolge des Deutschen Wetterdienstes, dass es am Wochenende bei milden Temperaturen erst einmal zu Winterstürmen kommt. Was zu der Jahreszeit hingegen ungewöhnlich sei: dass es jetzt bereits verhältnismäßig warm ist. Laut Online-Portal wetter2.com beträgt die Hamburger Durchschnittstemperatur im Januar um die 3 Grad. Mit Temperaturen um die zehn Grad liegen die aktuellen Temperaturen spürbar über dem Mittelwert vergangener Jahre. Auf etwaige Temperaturen muss man in Hamburg übrigens nicht bis zum Frühling warten. Laut wetter.de werden voraussichtlich Ende Januar bereits wieder acht bis zehn Grad erreicht.

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