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Jens Kerstan (Die Grünen): Für Umwelt, Klima und Energie

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Von: Denny Konzack

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Jens Kerstan (Die Grünen) steht an Hamburgs Spitze. Als Senator ist der in der Hansestadt neben Klima und Umwelt auch für die Agrarwirtschaft zuständig.

Hamburg – Am 18. Februar 1966 wurde Jens Kerstan in Hamburg geboren. 19 Jahre später, im Jahr 1985, machte er sein Abitur am Hansa-Gymnasium in Hamburg-Bergedorf. Nach seiner Schulzeit verbrachte er ein Jahr im Zivildienst, ehe er sich 1988 dazu entschloss zu studieren. An der Uni Hamburg studierte Kerstan bis 1994 Volkswirtschaftslehre. Im Jahr 1995 bis 1996 war er Trainee (Aufbau zu einer vielfältig einsetzbaren Nachwuchskraft) bei der Körber AG, dort ebnete er aufgrund der Ausbildung seinen weiteren Karriereweg.

Wer:Jens Kerstan
Partei:Die Grünen
Amt:Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft
Wo:Hamburg

Von 1996 bis 1998 war er bereits Projektleiter für Marketing in der Hauni Maschinenfabrik AG. Zwischenzeitlich im Jahr 1998 wurde er Mitglied bei der GAL (Gesellschaft für angewandte Linguistik) sowie bei Bündnis 90/Die Grünen. Im Jahr 2000 wurde er sogar Vorstandssprecher des GAL-Kreisverbandes in Hamburg-Bergedorf.

Jens Kerstan widmet sich Energie, Klima und Umwelt

Bevor sich Kerstan allerdings seiner jetzigen Berufung zugewandt hatte, wurde er im Jahr 2001 von seinem bisherigen Posten als Vorstandssprecher der GAL zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der Gesellschaft für angewandte Linguistik ernannt. Diese Position behielt er bis zum Jahre 2008. Im Jahr 2002 schloss er sich der Hamburgischen Bürgerschaft an, war bis 2011 Sprecher für Wirtschaft und ab dem Jahr 2008 Sprecher für Haushalt und Finanzen, ebenfalls bis 2011.

Jens Kerstan (Die Grünen) fährt auf dem Fahrrad durch die Straßen. Der Politiker ist Hamburgs Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft.
Jens Kerstan (Die Grünen) ist Hamburgs Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft. (Archivbild) © HannoBode/Imago

Von 2004 bis 2008 war Jens Kerstan übrigens auch Vorsitzender des Unterausschusses Vermögen und öffentliche Unternehmen. Im Jahr 2011 war er dann Sprecher für Umwelt, Klimaschutz und Energie, ab 2013 bis 2015 dann Sprecher für Haushalt und Energie. In dem Jahr 2008 war Kerstan zudem bis April 2015 Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion Hamburg.

Jens Kerstan (Die Grünen) macht Mitte Januar 2022 seine Krebserkrankung öffentlich

Das Amt des Senators der Behörde für Umwelt und Energie hielt Jens Kerstan insgesamt fünf Jahre inne, von 2015 bis 2020. Seit Juni 2015 ist er bereits Präses der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft. Ein steiler und abwechslungsreicher Karriereweg, den Kerstan in seinem Lebenslauf zu verbuchen hat. Mitte Januar dieses Jahres machte Jens Kerstan seine Krebserkrankung öffentlich und unterzog sich einer OP. Der Krebs wurde frühzeitig erkannt, jetzt soll er sich mehrere Wochen auf seine Rehabilitation konzentrieren.

Die schmelzenden Gletscher und Eispanzer auf Grönland und in der Antarktis sind zwar weit weg, betreffen uns aber hier in Hamburg ganz direkt.

Umweltsenator Jan Kerstan, im Rahmen der Klimawoche auf dem Hamburger Marktplatz im Jahr 2019

Vertreten wird der Umweltsenator von der Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD). Privat gibt es wenig über Jens Kerstan zu berichten, außer vielleicht, dass er auf hochwertige Lebensmittel viel Wert legt und genau deshalb auch an Samstagen des Öfteren auf dem Bergedorfer Wochenmarkt zu finden sei, wie er auf seiner eigenen Homepage verraten hatte. Seine erste politische Aktion fand übrigens im Jahr 1980 statt, als er sich mit zwei anderen Mitschülern während des Unterrichts einer Demo gegen den damals neuen Schulentwicklungsplan angeschlossen hatte.

Neben Jens Kerstan sind noch weitere gebürtige Hamburger im Senat. Anna Gallina (Die Grüne), Senatorin für Justiz und Verbraucherschutz oder auch Ties Rabe (SPD), Senator der Behörde für Schule und Berufsbildung, zum Beispiel. Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher ist zwar gebürtiger Bremer, hat aber dennoch mit seinen derzeitigen Senatoren ein starkes Team im Rücken.

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