1. 24hamburg
  2. Hamburg

Ist Wohnen in Hamburg unbezahlbar? Hier sind Eigentumswohnungen noch günstig

Erstellt:

Von: Tomasz Gralla

Kommentare

Die Immobilienpreise in Hamburg steigen und steigen. Doch es gibt auch Stadtteile, in denen Eigentumswohnungen noch erschwinglich sind.

Hamburg – Wohnen in Hamburg, so könnte man den Eindruck gewinnen, wird zu einem Luxus. Das scheint auch eine Analyse zu belegen, der zufolge Hamburg mittlerweile die zweitteuerste Stadt Deutschlands ist. Die Mieten steigen in sechs Hamburger Stadtteilen gar so enorm, dass nicht einmal Durchschnittsverdiener dort wohnen können. Und dennoch leben in der Elbmetropole über 1,8 Millionen Menschen.

Und die müssen irgendwo unterkommen. Bei all den Immobilien-Hiobsbotschaften gibt es aber auch Stadtteile in Hamburg, in denen Eigentumswohnungen nicht nur erschwinglich, sondern fast schon günstig sind. Aber eben nur fast.

Stadt:Hamburg
Fläche:755,2 km²
Einwohner:1,841 Millionen
Bürgermeister:Peter Tschentscher

Wohnen in Hamburg: In welchen Stadtteilen sind die Preise am niedrigsten?

Die neuen Daten der Hamburger Stadtteil-Profile 2020 verrät viel über die Bevölkerungsaufteilung, Sozial- und Infrastruktur und auch den Hamburger Wohnungs- und Immobilienmarkt. Was kostet eine Eigentumswohnung in der Hansestadt? In welchen Stadtteilen sind die Immobilienpreise am höchsten und in welchen am niedrigsten?

Mehrfamilienhäusern in Hamburg Eppendorf. In der Hansestadt wird das Wohnen immer teurer. Wir verraten, wo Eigentumswohnungen in Hamburg am günstigsten sind.
Die Preise für Eigentumswohnungen in Hamburg-Eppendorf bewegen sich auf mittlerem Niveau. (Archivbild) © Axel Heimken/dpa

Wenig überraschend finden sich die günstigsten Eigentumswohnungen in Hamburg nicht im Zentrum oder an der Alster, sondern in den Außenbezirken. Wobei auch im Hamburger Umland die Immobilienpreise durch Steigerung glänzen. Dennoch: Insbesondere südlich der Elbe kann man vergleichsweise günstig Immobilien erwerben. So zahlt man zum Beispiel in Wilstorf für den Quadratmeter durchschnittlich 3121 Euro, in Neugraben-Fischbek 3571 Euro und in Heimfeld 3749 Euro.

Preiswert kommen Käufer auch in Billstedt an Eigentum, wo der Quadratmeter im Durchschnitt 3460 Euro kostet. Auch in Steilshoop (3632 Euro), Rahlstedt (3735 Euro) und Schnelsen (3772 Euro) bewegen sich die Immobilienpreise auf einem relativ niedrigen Niveau.

In diesen Hamburger Stadtteilen kosten die Wohnungen am meisten

Millionen Menschen bleibt nach dem Abzug der Miete weniger als Hartz 4, das ergab eine Studie der Humboldt-Universität Berlin. Dass dieses Dilemma auch die Eigentumsbesitzer in den teuersten Stadtteilen Hamburgs betrifft, ist unwahrscheinlich. Denn wer sich in der HafenCity eine Eigentumswohnung für durchschnittlich 11.057 Euro pro Quadratmeter leisten kann, der wird nicht am Hungertuch nagen. Ähnlich sieht es in Harvestehude aus, wo der Quadratmeter rund 10.238 Euro kostet wie auch Uhlenhorst (8845 Euro).

Noch mehr News aus Hamburg und Umgebung und zum HSV erhalten Sie mit unserem Newsletter – jetzt kostenlos anmelden!

Im preislichen Mittelfeld befinden sich zum Beispiel Eppendorf, wo man für den Quadratmeter Eigentum 7259 Euro hinblättern muss. Auch in Winterhunde (7720 Euro), Hohenfelde (7021 Euro) und Barmbek-Süd (6307 Euro) sollte man zu den besseren Durchschnittsverdienern gehören. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare