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Festgesetzte Luxusjacht „Dilbar“ aus Hamburg in Bremen angekommen

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Von: Yannick Hanke

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Die Luxusjacht „Dilbar“ wird von Schleppern aus dem gefluteten Trockendock der Werft Blohm + Voss auf die Elbe vor den Landungsbrücken gezogen.
Die festgesetzte Luxusjacht „Dilbar“ ist aus Hamburg in Bremen angekommen. ©  Jonas Walzberg/dpa

Die festgesetzte Luxusjacht „Dilbar“ hat in der Nacht zum 21. September 2022 den Hamburger Hafen verlassen. Sie ist bereits in Bremen angekommen.

Update von Donnerstag, 22. September 2022, 10:00 Uhr: Bremen – Die wegen EU-Sanktionen festgesetzte Luxusjacht „Dilbar“ ist in Bremen angekommen. Das bestätigte der Sprecher des Hauptzollamtes Bremen am Donnerstagmorgen, 22. September 2022, auf Nachfrage von „buten un binnen“. Wo das Schiff nun liegt und wann genau es ankam, konnte nicht mitgeteilt werden. Der Liegeplatz der „Dilbar“ soll sich demnach noch einmal ändern.

Erstmeldung von Mittwoch, 21. September 2022, 07:29 Uhr: Hamburg/Bremen – Die wegen EU-Sanktionen festgesetzte Luxusjacht „Dilbar“ hat am frühen Mittwochmorgen, 21. September 2022, den Hamburger Hafen verlassen. Die Jacht werde vonseiten der Werft nach Bremen verlegt, sagte eine Sprecherin des Hauptzollamts Hamburg der Deutschen Presse-Agentur. Dadurch würden keine Sanktionsvorschriften verletzt. „Die Verlegung der Jacht wird behördlich überwacht.“ Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

Festgesetzte Luxusjacht Dilbar wird von Hamburg nach Bremen verlegt
Die Luxusjacht «Dilbar» wird von Schleppern aus dem gefluteten Trockendock der Werft Blohm + Voss auf die Elbe vor den Landungsbrücken gezogen. Um das Trockendock „Elbe 17“ in Hamburg für Reparatur anderer Schiffe freizumachen wird die Jacht ohne eigene Motorleistung von Schleppern an einen anderen Liegeplatz nach Bremen gezogen. Die Luxusjacht «Dilbar» ist im April 2022 auf Basis der EU-Sanktionen wegen des Einmarschs russischer Truppen in die Ukraine festgesetzt worden. © Jonas Walzberg/dpa

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Die Luxusjacht war im April auf Basis der EU-Sanktionen wegen des Einmarschs russischer Truppen in die Ukraine festgesetzt worden. Die mit mehr als 500 Millionen Euro angeblich teuerste Luxusjacht der Welt wurde mit einem Verfügungsverbot belegt und darf damit „nicht mehr veräußert, vermietet oder belastet werden“, wie ein Sprecher des Bundeskriminalamts (BKA) damals sagte. Bei der Eignerin handele es sich um die Schwester des kremltreuen Oligarchen Alischer Usmanow.

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Die „Dilbar“ wurde in der Nacht zu Mittwoch von Schleppern aus dem Trockendock der Werft „Blohm+Voss“ gezogen. Laut NDR soll sie als „totes Schiff“ unterwegs sein, also ohne eigenen Antrieb und ohne dass eine Besatzung das Schiff steuert. Zu den Gründen der Verlegung schrieb der NDR, die Jacht habe das Dock blockiert. (dpa)

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