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Illegale Coronademos in Hamburg: Polizei leitet erste Strafverfahren ein!

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Von: Elias Bartl

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Bei zwei sogenannten „Stadtteilspaziergängen“ in Blankenese und Schnelsen hat die Polizei jetzt durchgegriffen und Strafverfahren eingeleitet.

Hamburg – Die Polizei Hamburg betrachtet sogenannte Spaziergänge gegen die Corona-Beschränkungen ab sofort als Veranstaltungen mit Demonstrationscharakter, für die die Corona-Eindämmungsverordnung gilt. „Für derartige Spaziergänge unter freiem Himmel sind damit vor allem Anzeigepflichten und -fristen, Hygienevorgaben sowie die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske, bestenfalls einer FFP2-Maske, verbunden“, teilte die Polizei am Montag mit.

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Illegale Coronademo in Blankenese: Versammlungsleiterin muss mit auf die Polizeiwache

Schon kurze Zeit später, am Montagabend, 27. Dezember 2021, musste die Polizei durchgreifen und die neue Bestimmung durchsetzten. In Hamburg Blankenese versammelten sich gegen 18:30 Uhr rund 30 Personen, um gegen die Coronamaßnahmen zu protestieren. Mit Kerzen und Lichterketten liefen die Demonstranten vom Blankeneser Marktplatz, zum Bahnhof, wo sie dann von der Hamburger Polizei gestoppt wurden.

Ein Einsatzfahrzeug, Streifenwagen, der Polizei mit Schriftzug.
Polizei (Symbolbild). © Fotostand / Gelhot / Imago

Eine 50-jährige Frau, die von den Polizisten als Versammlungsleiterin identifiziert werden konnte, weigerte sich vor Ort sich auszuweisen und wurde von den Beamten mit auf die Wache genommen und später wieder entlassen. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet.

Coronademo vor dem Krankenhaus: Polizei löst Veranstaltung in Schnelsen auf

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Zu einer zweiten illegalen Demonstration kam es in Schnelsen. Besonders makaber, hier versammelten sich die Coronaleugner vor dem Albertinen Krankenhaus, um zu protestieren. Die Kundgebung mit rund 20 Teilnehmern wurde von der Polizei aufgelöst. Da hier kein Versammlungsleiter ausgemacht werden konnte, wurde hier ein Strafverfahren gegen Unbekannt eingeleitet. Auch in Zukunft wird die Hamburger Polizei konsequent gegen solche Veranstaltungen vorgehen, so ein Sprecher der Polizei. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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