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Illegale Corona-Demo eskaliert: Handgemenge und Festnahmen vor der Kunsthalle

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Von: Elias Bartl

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Politzisten tragen bei der Demo in Hamburg eine Demonstrantin weg.
Polizisten tragen eine Demonstrantin weg. © Elias Bartl

Trotz des Verbotes der Demonstration der Impfgegner in Hamburg ist die Polizei mit 1000 Kräften im Großeinsatz. Unterstützt werden die Hamburger Polizisten aus Sachsen-Anhalt und Berlin

Hamburg – Die Anti-Corona Demostationen in Hamburg haben in den letzten Wochen immer mehr Zuwachs bekommen. Am 11. Dezember 2021 waren rund 10.000 Menschen auf Hamburgs Straße unterwegs. Bei den Veranstaltungen, am 18. Dezember 2021, waren es bereits 11.500 Personen. Und am 8. Januar 2022 waren es mehr als 13.500 Personen! Damit soll nun Schluss sein. Die Behörde hat in Hamburg ein Anti-Corona-Demo-Verbot festgelegt.

Damit ist die geplante Großdemonstration am Samstag, 15. Januar 2022, in der Hamburger Innenstadt verboten. Die Corona-Kritiker wollen sich dem Verbot aber nicht einfach beugen und kündigen an, trotzdem auf die Straße zu gehen. Die Polizei ist in Alarmbereitschaft und bereitet sich auf einen Großeinsatz vor.

Lesen Sie weitere Blaulicht-Meldungen wie: Corona-Proteste in Niedersachsen: Viele Verstöße gegen Maskenpflicht

Am Mittag sind bereits mehrere Gegendemonstrationen und eine Demonstration aus dem Linken Spektrum ebenfalls gegen die Coronamaßnahmen der Regierung angemeldet.

Demo heute in Hamburg: Polizeieinsatz in der Hamburger Innenstadt

19:00: Die Polizei beendet den Einsatz. Insgesamt versammelten sich 3500 Corona-Gegner vor der Hamburger Kunsthalle zum Protest, trotz dass die Demonstration verboten wurde. Mindestens vier Personen wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen. Auf der gegen Demonstration protestierten 2900 Menschen gegen die Demonstration der Corona-Gegner.

17:30: Die Lage in der Innenstadt beruhigt sich. Demonstranten verteilen sich und treten den Heimweg an.

17:00 Uhr: Linke Demonstranten geraten mit Impfgegnern auf dem Steindamm aneinander. Es kommt zu Wortgefechte, die Polizei geht dazwischen.

16:40: Es gibt weitere Festnahmen und Ausschreitungen vor dem Ohnsorg-Theater. Die Polizei ist mit der Reiterstaffel vor Ort im Einsatz.

16:00: Um die Lage zu überblicken steht jetzt auch der Polizeihubschrauber Libelle über der Innenstadt.

15:55: Die Polizei räumt die Versammlung vor der Kunsthalle. Es kommt weiterhin zu Handgreiflichkeiten und mehreren Festnahmen.

Polizisten bei einer Festnahme eines Demonstranten
In der Nähe des Ohnsorg-Theaters hat die Polizei weitere Demonstranten festgenommen. © Elias Bartl

15:40: Es kommt zu ersten Handgreiflichkeiten und Ausschreitungen zwischen den Demonstranten und der Polizei. Die Beamten greifen durch: Es gibt erste Verhaftungen!

15:35: Die Polizei kesselt die Demonstranten vor der Kunsthalle ein und fordert sie auf den Bereich zu verlassen. Es kommt zu Sprechchören der Demonstranten

Polizisten im Einsatz bei der Demo in Hamburg vor der Kunsthalle.
Gegen 15:40 Uhr ist es an der Kunstahalle zu ersten Verhaftungen von Demonstranten durch die Polizei gekommen. © Elias Bartl

15:25: Mittlerweile befinden sich mehr als 3000 Demonstranten im Bereich der Kunsthalle. Die Polizei wendet sich per Lautsprecher an die Personen und zieht weitere Kräfte zusammen.

15:00: Mittlerweile befinden sich mehr als 500 Demonstranten im Bereich der Kunsthalle. Es kommt immer wieder zu Sprechchören, die Polizei wendend sich mit Lautsprecherdurchsagen an die Personen im Bereich und erinnert an das bestehende Demonstrationsverbot.

14:39: Auf der Demo des Bündnisses gegen Rechts werden in einem Block die Abstände nicht eingehalten. Die Polizei stoppt den Aufzug am Gänsemarkt und greift ein.

14:30: Mehrere Männer möchten mit Kreidefarbe vor der Kunsthalle auf ihre Ersatzdemonstrationen in Barmbek und Mundsburg aufmerksam machen. Die Polizei versucht die Lage zu klären.

Polizisten im Einsatz bei der Demo vor der Kunsthalle Hamburg
Immer mehr Polizisten sind im Bereich um die Kunsthalle in der Hamburger Innenstadt im Einsatz. © Elias Bartl

14:10: Die Polizei bereitet sich auf alle Eventualitäten vor. In der Innenstadt stehen Wasserwerfer und Verstärkung aus Sachsen-Anhalt bereit

13:30: Etwa 60 anstatt der erwarteten 500 Demonstranten starten ihren Protestzug an den Landungsbrücken. Unter den vermeintlich linken Demonstranten befinden sich bemerkenswert viele Teilnehmer aus der Querkerkerszene.

Wasserwerfer stehen in Bereitstellung.
Wasserwerfer stehen in Bereitstellung. © Elias Bartl

13:10: An den Landungsbrücken formatiert sich die zweite Demo für den heutigen Tag. Aus dem Linken Spektrum wollen auch hier Demonstranten gegen die Coronamaßnahmen der Politik protestieren. Am Rande der Demonstration kommt es zu ersten Diskussionen mit der Polizei, die Atteste, die vom Tragen der Maske befreien, überprüfen.

Etwa 60 Demonstranten versammeln sich zum Protestmarsch an den Landungsbrücken.
Etwa 60 Demonstranten versammeln sich zum Protestmarsch an den Landungsbrücken. © Elias Bartl

12:50 Uhr: Etwa 500 Demonstranten des Hamburger Bündnisses gegen Rechts starten ihren Protestmarsch unter dem Tenor „Solidarität statt Verschwörungsideologien“ am Theodor-Heuss-Platz. Von dort aus geht es durch die Innenstadt, bis zur Mönckebergstraße.

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Dieser Artikel wird am Samstag, 15. Januar 2022, fortlaufend aktualisiert. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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