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Sperrung im HVV – U1 noch bis 16 Uhr gesperrt

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Von: Christian Einfeldt

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Am heutigen Samstag kommt es zwischen 8 und 16 Uhr zur Teilsperrung der U1. Die HVV-Haltestelle Wandsbek-Gartenstadt wird auf Bomben untersucht.

Hamburg – Erst am vergangenen Wochenende mussten sie auf den Schienenersatzverkehr des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) ausweichen, heute ein weiteres Mal. Stationen der Strecke zwischen Wandsbek Markt und Wandsbek-Gartenstadt können nicht angefahren werden. Auf der Hamburger U1 kommt es zur erneuten Teilsperrung. Reisende der U1 müssen mehr Zeit einplanen – mitunter bis zu 20 Minuten.

Unternehmen:Hamburger Verkehrsverbund (HVV)
CEO:Dietrich Hartmann (2011–)
Hauptsitz:Hamburg
Gründung:29. November 1965

U1 in Wandsbek: Heute zwischen 8 und 16 Uhr kein HVV-Betrieb

Bereits seit heute Morgen, 8 Uhr, laufen die Maßnahmen: Vorbereitungen zur Brückenerneuerung an der HVV-Station Wandsbek-Gartenstadt. In einer Pressemitteilung vom 14. Dezember 2022 informierte die Hamburger Hochbahn, dass mit Bussen Alternativen bereitgestellt werden. Noch bis 16 Uhr müsse der Schienenersatzverkehr in Betracht gezogen werden, um in Wandsbek von A nach B zu kommen. So können Reisende in Richtung Großhansdorf bzw. Ohlstedt dennoch Stationen wie die Straßburger Straße oder den Alten Teichweg erreichen.

Haltestelle Wandsbek-Gartenstadt.
Teilsperrung der U1: An der HVV-Haltestelle Wandsbek-Gartenstadt laufen Vorbereitungen zur Brückenerneuerung. (Symbolbild) © Hanno Bode/Imago

Baumaßnahmen auf der U1: HVV-Verkehr seit Wochen beeinträchtigt

Auf der U1 kam es die letzten Wochen bereits vermehrt zu Teilsperrungen. Am ersten Dezember-Wochenende musste der HVV-Betrieb zwischen Ohlsdorf und Lattenkamp lahmgelegt werden – notwendige Baumfällarbeiten wurden als Grund genannt. Nur wenige Tage später folgte eine weitere Sperrung. Dieses Mal traf es die Strecke zwischen Ahrensburg West und Großhansdorf, die aufgrund von Brückenarbeiten sowie Wartungen an den Signalanlagen, gesperrt werden musste.

Arbeiten an Signalanlagen wurden zudem auch als ausschlaggebenden Grund angegeben, warum bereits im November die U1-Stationen Volksdorf und Farmsen und Ochsenzoll und Fuhlsbüttel Nord zeitweise gesperrt werden mussten.

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HVV-Arbeiten unter„rollendem Rad“: Maßnahmen in Wandsbek erst 2024 abgeschlossen

Am Samstag, dem 17. Dezember 2022, könnte also zu nächsten Beeinträchtigungen kommen. Der aktuelle Grund: Vorbereitende Maßnahmen für eine Brückenerneuerung an der Station Wandsbek-Gartenstadt. Zufolge der Hamburger Hochbahn sind unter anderem zwei Brücken bereits 100 Jahre alt. Diese sowie weitere Brücken sollen 2023 ausgetauscht werden.

Die Hamburger Hochbahn AG spricht davon, dass heute eine „Kampfmittelsondierung im Gleisbereich“ ansteht. Mit anderen Worten: Bevor im Januar die Bauarbeiten starten können, soll der betroffene Bereich auf Bomben und Munition geprüft werden. Der Plan der Hochbahn sieht übrigens vor, die Haltestelle Wandsbek-Gartenstadt erst im Februar 2024 erneuert zu haben. Im Gegensatz zu HVV-Fahrgästen der U4, die 2023 mit einer monatelangen Sperrung rechnen müssen, sind Reisende der U1 wohl dennoch nicht von vielen Ausfällen betroffen. Man will den Betrieb weitestgehend aufrechterhalten – die Hochbahn nennt das Baumaßnahmen unter „rollendem Rad“.

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