1. 24hamburg
  2. Hamburg

HVV-Chefin lässt Mitarbeiter über neuen Unternehmenssitz abstimmen

Erstellt:

Von: Kevin Goonewardena

Kommentare

Der HVV zieht im Sommer 2023 in die HafenCity. Verbandschefin Anna-Theresa Korbutt hatte die Mitarbeiter über neuen Unternehmenssitz abstimmen lassen.

Hamburg – Das Gebäude in St. Georg, dem sich gegenwärtig noch der Unternehmenssitz des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) befindet, wird ab kommenden Sommer saniert. Die Mitarbeitenden des Verbands und der anderen Firmen, die sich dort eingemietet haben, müssen bis dahin ihre Büros räumen. Wohin es dann für die rund 110 Angestellten geht, darüber hat HVV-Chefin Anna-Theresa Korbutt die Belegschaft noch vor Weihnachten abstimmen lassen. Das Ergebnis fiel eindeutig aus.

Name:Hamburger Verkehrsverbund (HVV)
Gründungsdatum und -ort:29. November 1965 in Hamburg
Anzahl Linien (Auswahl):rund 600 Bus-, 8 Fähr-, 6 S-Bahn-, 4 U-Bahn-Linien
Anzahl Haltestellen:mehr als 10.000 (inkl Bus)

HVV: Mitarbeiter stimmen zwischen zwei Standorten ab

Zur Abstimmung standen zwei Standorte; der Nagelsweg 33-36 in Hammerbrook – unter der Adresse befindet sich auch die Zentrale Sharp Electronics GmbH, einer Tochterfirma des japanischen Elektronikkonzerns Sharp – und ein Gebäude im Brooktorkai, in der HafenCity. 81 Mitarbeitende und damit 90 Prozent der Abstimmungsteilnehmer entschieden sich für den Standort HafenCity. Zuerst hatte die Bild-Zeitung über die Abstimmung berichtet.

Am Brooktorkai in der HafenCity
Hier mietet sich der Hamburger Verkehrsverbund HVV für die kommenden Jahre ein: das Gebäude am Brooktorkai 18 in der HafenCity. Im Hintergrund: die Zentrale des Spiegel-Verlags. © Peter Meissner / Imago

HVV: Unternehmenssitz anmieten, der möglichst vielen Mitarbeitenden gefällt

„Frau Korbutt wollte ein Objekt anmieten, das möglichst vielen Kolleg:innen gefällt“, so HVV-Sprecher Rainer Vohl gegenüber der Hamburger Morgenpost zu der Abstimmung über den neuen Unternehmenssitz. Die Mitarbeiter werden dort auch in den kommenden Jahren von flexiblen Homeoffice-Regelungen profitieren. Außerdem wird das sogenannte Desk-Sharing eingeführt; heißt, mehrere Mitarbeitende teilen sich künftig einen Schreibtisch.

Auch interessant

Kommentare