Polizei schreitet ein

Bus-Horrorfahrt in Hamburg: Reizgas-Attacke – mehrere Verletzte

  • Laura-Marie Löwen
    vonLaura-Marie Löwen
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Eine Busfahrt in Hamburg gerät außer Kontrolle: In einem HVV-Fahrzeug kommt es am Samstag nahe Langenhorner Markt zu einem folgenschweren Konflikt.

  • Hamburg: Fahrt in HVV-Bus nimmt dramatische Wende.
  • Zwischen Fahrgästen kommt es zu einer Auseinandersetzung.
  • Reizgas im Einsatz – mehrere Personen verletzt.

Hamburg – Als drei Fahrgäste am Samstagmittag, 14. November 2020, in Langenhorn in einen HVV-Bus einstiegen, nahm die vermeintlich harmlose Fahrt plötzlich eine dramatische Wende.

UnternehmenHamburger Verkehrsverbund
Kundenservice040 19449
CEODietrich Hartmann (2011–)
RechtsformGmbH
HauptsitzHamburg
Gründung29. November 1965
Geografische AbdeckungMetropolregion Hamburg

Hamburg-Langenhorn: HVV-Busfahrt eskaliert – Fahrgäste setzen Reizgas ein

Wie Blaulicht-News berichtet, ereignete sich der Vorfall gegen 14 Uhr. Ein HVV-Bus war Richtung Hamburg-Rahlstedt unterwegs und hielt gerade an der Bushaltestelle Langenhorner Markt. Plötzlich betraten drei Personen das Fahrzeug. Aus bisher ungeklärten Gründen – so berichtet die Mopo – kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen der Dreiergruppe und weiteren Fahrgästen. Zeugenberichten zufolge wurden die Beteiligten körperlich gewalttätig, dann wurde sogar Reizgas gezückt und mitten im Bus versprüht.

Mehrere Polizisten und Fahrgäste am Einsatzort. (24hamburg.de-Montage)

Als weitere Personen, darunter auch der Busfahrer, in die Situation einschritten, wurden diese ebenfalls verletzt. Nach Mopo-Informationen soll das Pfefferspray drei weitere Fahrgäste getroffen haben – dazu gehörte auch eine schwangere Frau. Sie wurde nach dem Vorfall vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht. Andere Personen klagten über Reizungen im Gesicht.

Reizgas-Attacke in Hamburger HVV-Bus: Polizei und Feuerwehr rücken an

Schließlich rückte auch die Hamburger Polizei, die über den Notruf von einem Bürger über den Vorfall informiert wurde, mit vier Streifenwagen zum Tatort an. Auch zwei Rettungswagen und ein Löschfahrzeug der Hamburger Feuerwehr waren im Einsatz. Polizisten identifizierten dank Zeugenangaben die Täter. Die Pfeffersprühflasche wurde von den Beamten sichergestellt, weitere Ermittlungen zum Tatmotiv und zum Ablauf laufen.

Die Bundespolizei und Sicherheitsdienste der Deutschen Bahn haben momentan ganz andere Sorgen, wenn sie in Hamburger Bussen und Bahnen unterwegs sind: Sie lauern verstärkt Maskenmuffeln auf, die sich nicht an die Coronavirus-Maskenpflicht halten. Insbesondere am Hamburger Hauptbahnhof, der laut Statistik als der kriminellste Bahnhof Deutschlands gilt, kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen. Beispielsweise ging ein Mann auf Passanten und Beamte der Bundespolizei los, in dem er sich diesen – ohne Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes – näherte und sie bespuckte. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Blaulicht News

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