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HVV: Ab jetzt gilt FFP2-Maskenpflicht – das ist zudem in Bussen geplant

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In den Fahrzeugen des HVV gilt jetzt die verschärfte FFP2-Maskenpflicht. FFP2-Masken schützen besser vor Ansteckung. Außerdem soll es weitere Neuerungen geben. 

Hamburg – Fahrgäste der öffentlichen Verkehrsmittel im HVV müssen ab jetzt FFP2-Masken tragen. Ab Samstag, 15. Januar 2022, treten die neuen Regeln der Corona-Eindämmungsverordnung in Kraft. Bereits am Freitag, 7. Januar 2022, hatten sich Bund und Länder auf die neuen Regelungen geeinigt, um die Bevölkerung vor allem vor der gefährlich ansteckenden Omikron-Variante zu schützen, die in Hamburg für Zahlenchaos sorgt und 90 Prozent der Coronavirus-Infektionen ausmacht.

Stadt in DeutschlandHamburg
Einwohner1.904.444 (Mai 2021, Sozialamt)
Fläche755,2 km²
Gegründet500 n. Chr.
BürgermeisterPeter Tschentscher

Zu diesen neuen Regeln gehört in Hamburg auch die verschärfte Maskenpflicht in Bussen und Bahnen. Die FFP2-Masken sollen besser vor einer Ansteckung schützen. Außerdem plant der Hamburger Verkehrsverbund, bald besondere Filter in Bussen einzubauen. Zuletzt hatte der HVV erklärt, dass man im Zuge dessen, dass in HVV-Fahrzeugen die 3G-Regel gelte, nicht jeden HVV-Fahrgast kontrollieren könne. Rund 200.000 3G-Kontrollen hat der HVV durchgeführt, aber nur 16 Strafen ausgesprochen – wird hier geschlampt?

Corona im HVV: FFP2-Masken in Bussen, Bahnen & Co. – wer sich daran nicht hält, muss zahlen

Melanie Leonhard (SPD), die Hamburger Sozialsenatorin, verkündete bereits am Freitag, 14. Januar, dass zu der neuen Verordnung auch die verschärfte Maskenpflicht im HVV gehöre. Für die Bürger bedeutet das, dass eine einfache medizinische Maske als Schutz nicht mehr ausreicht, wenn HVV-Busse, Bahnen, Fähren, Taxen oder Fahrzeuge des Ridepool-Anbieters Moia genutzt werden wollen. Auch an Haltestellen des HVV und auf Bahnsteigen sind die FFP2-Masken Pflicht. Wer sich daran nicht hält, muss mit einer Geldstrafe von mindestens 40 Euro rechnen.

Bus in Hamburger Altstadt und eine Maske auf einem Bahn-Sitz
Ab heute besteht in Hamburgs öffentlichen Verkehrsmitteln FFP2-Maskenpflicht. (24hamburg.de-Montage) © IMAGO Images/Sabine Gudath & IMAGO Images/Hanno Bode

Die Verkehrsbehörde erklärte laut des Norddeutschen Rundfunks (NDR) den Grund für die neue Maskenpflicht folgendermaßen: FFP2-Masken haben eine höhere Filterwirkung und schützen deshalb auch besser gegen die Viren von Covid-19, insbesondere gegen die hochansteckende Omikron-Variante – auch wenn Expterten schon das Ende der Pandemie voraussehen.

Auch wegen der drastisch steigenden Inzidenzzahlen in Hamburg will man auf Nummer sicher gehen. Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) betonte: „Es ist das Gebot der Stunde, dass die Fahrgäste bestmöglich geschützt sind und andere schützen.“

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FFP2-Maskenpflicht im HVV: Kinder und Jugendliche ausgenommen – für Fahrgäste bis 13 Jahren gilt eine Sonderregel

Bisher tragen ohnehin schon etwa 70 Prozent aller HVV-Fahrgäste eine FFP2-Maske, wenn sie die Verkehrsmittel des HVV nutzen. Junge Menschen sind von dieser Regelung aber ausgenommen. Kinder bis zum Alter von sechs Jahren brauchen weiterhin keine Maske zu tragen, Kindern von sechs bis 13 Jahren ist auch das Tragen einer medizinischen Maske erlaubt.

Damit hält sich Hamburg genau an die vom Bund vorgeschlagene Regelung, wie Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) erklärte: „Tatsächlich werden wir das 1:1 umsetzen, was der Bundesrat auf den Weg gebracht hat.“ Das gilt allerdings nicht in jedem Bundesland. In Schleswig-Holstein gibt es die neue verschärfte Maskenpflicht zum Beispiel nicht.

Zusätzlicher Schutz geplant – VHH wollen weitere Viren-Filter in Bussen und Hochbahnen einbauen

Die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in Bus und Bahn ist für die Verkehrsbehörde schon ein guter Schritt in Richtung Schutz der Fahrgäste. Trotzdem soll noch mehr passieren.

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Nicht zuletzt aufgrund der steigenden Infektionszahlen sollen bereits im Sommer alle Fahrzeuge der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH), Partner im HVV, mit anti-viralen Luftfiltern ausgestattet sein. Das betrifft Linienbusse sowie Hochbahnen rund um Hamburg. Die Filtertechnologie soll das bereits bestehende Lüftungssystem in den Verkehrsmitteln ergänzen und die Corona-Viren absondern und inaktiv machen. 85 Prozent der 1.700 Fahrzeuge der Verkehrsbetriebe haben diese Filter bereits. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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