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HVV 3G: Kontrolle und Strafen knallhart – Verstöße kosten jetzt 80 Euro

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Von: Natalie-Margaux Rahimi

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Im HVV gilt 3G: Nutzer brauchen Nachweise, dass sie geimpft oder genesen sind – oder einen negativen Test haben. Strafen gegen Verstöße sind jetzt teuer.

Hamburg – Es fühlt sich ein wenig an wie ein Film in Endlosschleife. Es ist Winter, die Temperaturen sinken und zeitgleich steigen die Corona-Zahlen. Die vierte Welle der Pandemie hat nicht nur Deutschland, sondern auch die Hansestadt Hamburg fest im Griff. Strengere Corona-Maßnahmen sollen dabei helfen, die Welle zu brechen. Eine der neuen Knallhart-Regeln ist 3G in Bussen und Bahnen des HVV. Verstöße werden ab sofort heftig sanktioniert. Denn der HVV hat eine neue Vertragsstrafe eingeführt.

Unternehmen:Hamburger Verkehrsverbund HVV
Gründung:29. November 1965
CEO:Dietrich Hartmann
Sitz:Hamburg

HVV 3G Kontrollen und Strafen in Bus und Bahn ein: Strafen erhöht – Verstöße deutlich teurer

Wer weder geimpft noch genesen ist und dennoch die Busse und Bahnen des HVV nutzen möchte, muss derzeit einen tagesaktuellen Corona-Test dabei haben. Das sieht die hamburgische Corona-Verordnung vor. Es handelt sich um eine Maßnahme, die auf Bundesebene zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen wurde. Wie die einzelnen Bundesländer die 3G-Regel in Bussen und Bahnen umsetzen, bleibt ihnen überlassen.

Die Hochbahn-Wache kontrolliert die Einhaltung der 3G Regulierung
Die Hochbahn-Wache kontrolliert die Einhaltung der 3G Regel im HVV. © Elias Bartl

Der HVV greift nun richtig hart durch. Denn seit neustem droht beim Verstoß gegen die 3G-Regel eine Vertragsstrafe in Höhe von satten 80 Euro. Für ungeimpfte Regelbrecher könnte das Bahnticket also teuer werden. Die neue Vertragsstrafe beim HVV gilt ab 13. Dezember 2021. Bisher durfte nur die Polizei ein Bußgeld verhängen, wenn Fahrgäste keine entsprechenden Nachweise vorzeigen konnten. Mit der neuen Vertragsstrafe können nun auch die Kontrolleure des HVV die 80 Euro einfordern.

HVV 3G: Wie hoch sind die Strafen? Was kosten Verstöße gegen 3G-Regel in Bus und Bahn?

„Damit die 3G-Regel als zusätzliches Schutzinstrument wirken kann, ist es wichtig, dass sich alle daran halten. Bei Nicht-Einhaltung werden in Hamburg künftig 80 Euro erhoben. Das ist eine praktikable, für alle nachvollziehbare Regelung, mit der wir noch einmal verdeutlichen wollen, dass die Einhaltung der 3G-Regelung keine Empfehlung, sondern eine Pflicht ist“, sagte Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) zur Einführung der Vertragsstrafe beim HVV.

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Die Kontrolleure in Bussen und Bahnen des HVV dürfen bei Verstoß gegen die 3G-Regel ab 13. Dezember Fahrgästen also direkt die 80 Euro abnehmen. Das Verrückte: Das ist nur in Hamburg so. Wer also mit dem Bus oder der Bahn die Landesgrenze zu Schleswig-Holstein oder Niedersachsen überfährt, muss keine Strafe fürchten. Wie der NDR berichtet, wollen beide Bundesländer eine solche Vertragsstrafe nicht.

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HVV zu 3G: Großkontrolle schließt mit positivem Fazit nach Großkontrolle: bisher wenig Verstöße

Vergangene Woche hatte der HVV eine Großkontrolle durch Überprüfung der 3G-Regel in Hamburg durchgeführt. Das Fazit fiel positiv aus. Laut Hamburger Verkehrsbehörde halten sich etwa 95 Prozent der Hamburger Fahrgäste an die 3G-Regel in Bussen und Bahnen. Laut RKI dürfte die Impfquote in Hamburg unter Erwachsenen ohnehin bereits bei etwa 90 Prozent liegen – viele Regelbrecher dürfte es also gar nicht mehr geben. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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