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Hunderte ukrainische Flüchtlinge in Hamburg angekommen

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Von: Fabian Raddatz

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Hunderte Flüchtlinge aus der Ukraine haben am Wochenende Hamburg erreicht. In den Messehallen wird unterdessen für bis zu 1000 Geflüchtete Platz geschaffen.

Hamburg – Am Freitag und Samstag seien jeweils rund 700 bis 750 Geflüchtete am Ankunftszentrum in Rahlstedt angekommen, sagte ein Sprecher der Innenbehörde am Sonntag. Auch am Sonntag wurde demnach mit mehreren Hundert Ankommenden in der Hansestadt Hamburg gerechnet.

Zahlreiche Geflüchtete stehen in einer Schlange zur Registrierung am Ankunftszentrum Rahlstedt.
Zahlreiche Geflüchtete stehen in einer Schlange zur Registrierung am Ankunftszentrum Rahlstedt. Hunderte Flüchtlinge aus der Ukraine haben am Wochenende Hamburg erreicht. © Jonas Walzberg/dpa

Da das Ankunftszentrum sehr voll ist, bittet die Stadt Schutzsuchende, die privat unterkommen können und nicht durch die Behörden untergebracht werden müssen, sich erst in den kommenden Tagen wegen ihrer Anmeldung an das Zentrum zu wenden. „Es gibt dadurch keine Nachteile“, schreibt die Stadt auf ihren Internetseiten.

Hunderte ukrainische Flüchtlinge in Hamburg angekommen

Die Stadt hat angesichts des erwarteten Anstiegs der Flüchtlingszahlen weitere Plätze für Geflüchtete geschaffen. Von Sonntagabend an sollen auch Teile der Hamburger Messehallen für einen Übergangszeitraum von sechs Wochen zur Versorgung von Geflüchteten aus der Ukraine bereit. Sie sollen nach Angaben der Behörde nicht dauerhaft in den Messehallen untergebracht werden, sondern von dort schnellstmöglich auf weitere Standorte in der Stadt verteilt werden.

Seit Beginn der russischen Invasion in die Ukraine sind nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR schon rund 1,5 Millionen Menschen geflohen*. „Dies ist nun die am schnellsten wachsende Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg“, teilte die Organisation am Sonntag auf Twitter mit.

Ukraine-Flüchtlinge sollen in Hamburger Messehallen unterkommen

Dutzende Helfer sind am kompletten Wochenende dabei, eine Notunterkunft in den Hamburger Messehallen zu errichten. Darunter auch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg. Bis zu 1000 Geflüchtete sollen hier Platz finden.

Wann allerdings die ersten geflüchteten Personen in den Messehallen einziehen werden, ist auch den Helfern vor Ort unbekannt. „Das ist nicht abzuschätzen. Wir wissen im Moment nicht, wie viele mit dem ersten Schwung bei uns ankommen“, sagt Markus Kaminski, Pressesprecher DRK Kreisverband Hamburg-Altona und Mitte. * 24hamburg.de und kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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