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Hochwasser in Bergedorf: Trinkwasserversorgung Tausender Hamburger in Gefahr

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Von: Elias Bartl

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Die Feuerwehr und das THW sind vor Ort, an dem Trinkwasserhäuschen im Einsatz.
Die Feuerwehr und das THW sind vor Ort, an dem Trinkwasserhäuschen im Einsatz. © HamburgNews

Das Hochwasser in Hamburg-Bergedorf drohte am Dienstag mehrere Trinkwasserleitungen in einem Schacht zu zerstören. Das könnte Folgen haben.

Hamburg – Durch das anhaltende Hochwasser der Dove-Elbe und Bille im Hamburger Bezirk Bergedorf war am Dienstagvormittag die Trinkwasserversorgung für rund ein Viertel der Hamburger Bevölkerung bedroht. Mittlerweile habe man die Lage einigermaßen unter Kontrolle, erklärte Lennart Hellmessen, Pressesprecher des Bezirkes.

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Trinkwasserhäuschen in Hamburg-Bergedorf überflutet: Feuerwehr und THW an der Dove-Elbe und Bille im Einsatz

Am Vormittag war das Hochwasser in ein Trinkwasserhäuschen und den damit verbundenen unterirdischen Schächten gelaufen. Durch die Wassermassen drohten die Trinkwasserleitungen, die durch die Schächte verlaufen, aufgespült zu werden und dadurch zu brechen. Wäre es zu diesem Ernstfall gekommen, wäre rund ein Viertel der Hamburger Bevölkerung von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten.

Nur durch den gemeinsamen Einsatz der Hamburger Feuerwehr und des technischen Hilfswerkes, gelang es, die Katastrophe zu verhindern und das Trinkwasserhäschen vor weiteren Wassermassen zu schützen. Mit vier Hochleistungspumpen gelang es dann auch, die Schächte wieder von dem Wasser zu befreien.

Hochwasser in Hamburg-Bergedorf: Die Lage an der Dove-Elbe und Bille ist weiterhin kritisch

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Insgesamt sei die Lage in Bergedorf weiter angespannt. Seit über 48 Stunden stehen die Deiche nun unter Vollbelastung. Dies stellt eine extreme Beanspruchung dar. In regelmäßigen Abständen patrouilliert die Deichverteidigung und prüft, ob die Deiche halten. Falls ein Deich den Anschein macht, nachzugeben, kann sofort eingegriffen werden und Sicherungsmaßnahmen werden ergriffen, so Pressesprecher Hellmessen weiter.

Durch den anhaltend hohen Wasserpegel im Bereich des Sachsenwaldes wird auch in den nächsten Tagen mit einer anhaltend angespannten Hochwasserlage gerechnet. Der regionale Katastrophenstab Bergedorf wird bis mindestens Mittwoch weiter im Einsatz sein. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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