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Hamburgs schönste Restaurants auf dem Wasser

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Von: Kevin Goonewardena

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Cafe Entenwerder 1 auf einem Ponton, Deutschland, Hamburg
Der goldene Kubus ist schon von weitem sichtbar: das Cafe Entenwerder 1 am Elbpark Entenwerder in Rothenburgsort. © IMAGO/C. Kaiser

Dass man in Hamburg mit Blick auf Elbe, Alster & Co Essen kann, ist bekannt. Wir zeigen Euch die 5 schönsten Restaurants, in denen ihr auf dem Wasser speist.

Hamburg – Rund 4000 gastronomische Betriebe zählt die Industrie- und Handelskammer in der Stadt, in einigen von Ihnen kann man mit Blick auf das Wasser speisen und in manchen sogar auf selbigem. Hier kommen die fünf besten Restaurants auf Schiffen oder Pontons in Hamburg.

Name:Freie und Hansestadt Hamburg
Fläche:755 km²
davon Wasser:291 km²
Bekannteste Gewässer:Elbe, Alster, Bille

Entenwerder 1 Rothenburgsort: Café mit goldenem Pavillon

Im idyllischen kleinen Naherholungsgebiet Elbpark Entenwerder in Rothenburgsort befindet sich seit ein paar Jahren das Café Entenwerder 1, dessen Name auch gleichzeitig die Adresse darstellt. Mit Blick auf die Peute auf der Veddel und unweit des Zugangs zur Elbinsel Kaltehofe, liegt das Café auf einem Ponton in der Elbe. Der Zugang zu der modernen Anlage, der goldene Kubus des Cafegebäudes ist schon von weitem sichtbar und erfolgt über eine kleine Brücke.

Es gibt Kaffee, Kuchen, Snacks und Frühstück, manchmal auch Programm. Im Elbpark selbst findet seit ein paar Jahren das Futur 2-Festival statt, das als Vorreiter nachhaltiger Veranstaltungen gilt. So wird der Strom für die 5000 Besucher und Besucherinnen der Veranstaltung ausschließlich über eine Solar-Anlage und eine sogenannte Power-Pedal-Stage gewonnen – durch Muskelkraft von den Gästen, die auf Hometrainern in die Pedale treten, selbst produziert.

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Restaurant Engel Othmarschen: Speisen auf der Elbe

Othmarschen zählt wie Nienstedt oder Blankenese zu den Elbvororten – oder anders: zu den gehobeneren Gegenden der Hansestadt. Das Restaurant Engel mag von außen vielleicht nicht unbedingt den Eindruck erwecken, innen strahlt das Lokal, das direkt am Ponton am Fähranleger in Teufelsbrück liegt, nicht nur durch das Interieur gehobenes Ambiente aus. Auf dem Teller landet nordische Crossover-Küche, so die Betreiber, verwendet werden saisonale und regionale Zutaten. Hauptgerichte ab 24,00 Euro aufwärts.

„Kleinhuis‘ Restaurantschiff“: Essen auf alter Elbfähre

Ein echtes Schiff findet sich ein Stück stadteinwärts beziehungsweise flussaufwärts am Museumshafen Ovelgönne direkt am Elbstrand. Dort schaukelt die „D.E.S. Bergedorf“, eine 1955 gebaute Elbfähre, gemütlich im Hafenbecken. Die alte Dame ist zwar längst außer Dienst gestellt, fahrtüchtig ist die D.E.S. Bergedorf aber immer noch. Heute beherbergt das Schiff ein Restaurant mit herzhaften Gerichten. Erreichbar nicht nur mit den Buslinien 112 und dem neuen Elbstrand BeachExpress 113 der von Eimsbüttel direkt an den Strand fährt, sondern auch mit der Fährlinie 62. Die legt direkt am Ponton an.

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 „Kailua Poké“ Uhlenhorst: Hawaii in Hamburg

„Hawaiian Soulfood“ mag für manch Einen und Eine nach dem neuesten Trend aus europäischen Metropolen klingen – und das nicht positiv gemeint. Poke Bowls sind zurzeit tatsächlich ziemlich angesagt und auch optisch machen die oft mit quietschbunten Zutaten gefüllten und mit Topping gekrönten Schalen es denen, die lieber gerne alles so hätten, wie es ist, nicht gerade leicht. Das ändert aber nichts daran, dass die Gerichte nicht nur verdammt gesund, sondern auch verdammt lecker sind.

Und übrigens keineswegs vegan: die Gerichte werden traditionell mit rohem Fisch oder alternativ mit Pulled Turkey serviert – vegetarische oder vegane Varianten gibt es natürlich auch. Kailua Poké betreibt gleich zwei Restaurants in Hamburg, besonders sehenswert ist der Standort am Winterhuder Mühlenkamp: Dort ragt der gläserne Gebäuderiegel, in dem sich das Restaurant befindet, über das Wasser des Goldbekkanals hinaus. Am Pier die Füße ins Wasser baumeln lassen, ist aber auch möglich.

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Die Rickmer Rickmers
Beherbergt auch ein Restaurant: Der historische Frachtsegler Rickmer Rickmers an den Landungsbrücken © Markus Hoetzel / Imago

Rickmer Rickmer‘s Landungsbrücken: Das kultige Museumsschiff

Der ehemalige Frachtsegler Rickmer Rickmer‘s ist eine der Attraktionen überhaupt für Touristinnen und Touristen, die, die Hansestadt, besuchen. Das Museumsschiff, das an den St. Pauli Landungsbrücken vor Anker liegt, hat bereits mehr als 120 Jahre auf dem Buckel und ist seit 1983 als „schwimmendes Wahrzeichen“ für die Öffentlichkeit zugänglich. Ein Rundgang über das Schiff kostet Eintritt. Das Restaurant kann auch ohne Abstecher durch den Bauch des Seglers aufgesucht werden. Die Speisen sind typisch, erwartbar: Die norddeutsche Spezialität Labskaus, Pommes Frites mit Schnitzel, Salate, Kaffee & Kuchen. Aussicht aus den Bullaugen inklusive.

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