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Hamburgs Kinderkliniken verzeichnen deutlichen Anstieg von RSV-Infektionen

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Die Atemwegserkrankung RSV bringt Hamburger Kinderkrankenhäuser an ihr Limit. Aktuell befinden sich deutlich mehr Kinder als üblich in der Notaufnahme.

Hamburg – Hamburger Kinderärzte in Praxen und Kinderkrankenhäusern verzeichnen einen deutlichen Anstieg von Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV). „Eine Infektwelle zu dieser Jahreszeit ist nicht unüblich. Was wir jedoch beobachten ist, dass derzeit deutlich mehr Kinder krank sind als im Vorjahr“, sagte Maike Hinrichs, Sprecherin des Katholischen Kinderkrankenhauses Wilhelmstift in Hamburg, der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Virus:Humanes Respiratorisches Synzytial-Virus (RSV)
Familie:Pneumoviridae
Gattung:Orthopneumovirus
Klasse:Monjiviricetes

RS-Virus in Hamburg: Welle in Kinderkliniken zu verzeichnen – „Haben volle Wartezimmer und sehr lange Wartezeiten“

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Das führe dazu, dass sich deutlich mehr kranke Kinder als üblich in der Notaufnahme befinden. „Wir haben volle Wartezimmer und sehr lange Wartezeiten, was wir bedauern“, sagte die Sprecherin.

Ein Säugling wird bei einer Vorsorgeuntersuchung in der Praxis von einem Kinderarzt mit einem Stethoskop abgehört.
Kinderärzte in Hamburg verzeichnen in Praxen und Kinderkrankenhäusern einen deutlichen Anstieg von RSV-Infektionen. (Archivbild) © Friso Gentsch/dpa

Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist eine Atemwegserkrankung, die vor allem für Kleinkinder und Säuglinge bedrohlich werden kann. Gesundheitsexperten vermuten, dass sich viele Kleinkinder aufgrund der allgemeinen Maskenpflicht und der Corona-Lockdowns in den Jahren zuvor seltener mit dem RSV-Virus angesteckt hatten – und viele die Infektion jetzt „nachholen“. (dpa)

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