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Hamburger Verkehrsbehörde schafft fünf neue Anwohnerparkzonen in Eimsbüttel

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Von: Christian Einfeldt

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Die Hamburger Verkehrsbehörde richtet insgesamt fünf neue Anwohnerparkzonen in Eimsbüttel ein. Profitieren sollen jedoch nicht nur die Anwohner.

Hamburg – In der ganzen Hansestadt Hamburg mangelt es an Parkplätzen – ein Phänomen, von dem Menschen in Hamburg immer wieder zu berichten wissen. Die begrenzte Parkplatzauswahl schafft im Stadtverkehr einen großen Druck. Ein Druck, von dem sich Hamburg-Eimsbüttel nun sukzessive lösen möchte. Die Hamburger Verkehrsbehörde stellt eine neue Änderung zum 12. September 2022 in Aussicht.

Schon bald gibt es fünf neue Parkzonen für Anwohner. Parkausweise können ab dem 8. August 2022 beantragt werden.

Stadtteil:Eimsbüttel
Fläche:3,2 km²
Bevölkerungsdichte:17.870 Einwohner/km²
Bezirk:Eimsbüttel

Fünf neue Anwohnerparkzonen in Hamburg-Eimsbüttel: Wo man den Parkausweis beantragen kann

Die Hamburger Verkehrsbehörde weiß um die angespannte Parkplatzsituation in Hamburgs Wohngebieten. Vor kurzem wurden bereits zwei neue Anwohnerparkzonen in Hamburg bereitgestellt, schon bald folgen die nächsten Parkzonen nahe Lutterothstraße, Emilienstraße, Apostelkirche, Langenfelder Damm und Lenzweg. Das Parken in Eimsbüttels Einkaufsstraße, der Osterstraße, bleibt hingegen begrenzt. Maximal drei Stunden darf man hier Halt machen. Die Verkehrsbehörde begründet die Maßnahme mit Strategien zur Förderung des dort ansässigen Einzelhandels.

Freies Parken für Bewohner mit Parkausweis.
Ab 12. September: Hamburg-Eimsbüttel bekommt fünf neue Anwohnerparkzonen. (Symbolbild) © Axel Heimken/dpa

Nichtsdestotrotz: Für Anwohner schafft die neue Bestimmung der städtischen Behörde Entlastung. Ab Montag, 8. August 2022, soll es möglich gemacht werden, den entsprechenden Jahresparkausweis zu beantragen. Die Kosten belaufen sich auf 65 Euro, wenn man den Ausweis online erwirbt. Direkt beim Landesbetrieb Verkehr zahlt man hingegen 70 Euro. Die Kosten erklären sich unter anderem durch den seit Jahren angestiegenen Preisanstieg fürs Parken in Hamburg. In anderen europäischen Großstädten zahlt man im Vergleich jedoch deutlich mehr. Ein Städteplaner forderte daher vor Kurzem höhere Gebühren fürs Hamburger Anwohnerparken.

Parken in Hamburg: Handwerker erhalten in Eimsbüttel Ausnahmegenehmigung

Steigende Kosten sind in der städtischen Pressemitteilung der Verkehrsbehörde kein Thema. Stattdessen will man die Anwohner in Eimsbüttel entlasten: „Ziel des Bewohnerparkens ist die Minderung des Parkdrucks vor Ort und die Erhöhung der Verkehrssicherheit durch Reduzierung von Parksuchverkehren und Falschparken“. Ohne Parkausweis zahlt man aktuell in Hamburg-Eimsbüttel drei Euro am Automaten. Die Parkdauer in den jeweiligen Bereichen beträgt maximal drei Stunden – daran wird sich auch ab dem 12. September 2022 nichts ändern. Dennoch gibt es nicht nur für Anwohner Grund zur Freude.

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Geht es um die Parksituation, können fortan auch Gewerbetreibende in Eimsbüttel profitieren. Seitens der Verkehrsbehörde heißt es, dass Menschen, die hier mit ihrem Firmenwagen Halt machen,eine Ausnahmegenehmigung bekommen können – sofern sie diese im Vorfeld beantragen. Wie der NDR berichtet, ging der Entscheidung eine monatelange Forderung der Handwerkskammer voraus.

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