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Hamburg will bis 2045 C02-neutral sein – Bürger können Ideen einreichen

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Von: Christian Einfeldt

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Bis 2045 Co2-neutral: Zur Umsetzung der städtischen Klimaziele setzt Hamburg erstmals auch auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger.

Hamburg – Wie könnte die Stadt Hamburg ihre konkreten Klimaziele erreichen: bis 2030 eine Reduktion der Co2-Emissionen – bis 2045 sogar ganz Co2-neutral? Am 20. Dezember des vergangenen Jahres hat der Senat einen Maßnahmenkatalog ins Gespräch gebracht, der die klimapolitische Handlungsnotwendigkeit der Realität begegnen soll.

Doch da die Klimapolitik uns alle betrifft, nimmt Hamburgs Umweltbehörde sie alle in die Pflicht: Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, jeden einzelnen Bürger und jede einzelne Bürgerin der Hansestadt Hamburg. Zwischen dem 16. Januar und 6. Februar 2023 sammelt die Stadt alle Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger.

Stadt in Deutschland:Hamburg
Fläche:755,2 km²
Bevölkerung:1,841 Millionen
Bürgermeister:Peter Tschentscher

„Klimaschutz geht uns alle an“: Hamburg sucht Vorschläge aus der Gesellschaft

In Zeiten der Klimakrise ist es das erste Mal, dass sich der Senat rund um Bürgermeister Peter Tschentscher auf der Suche nach geeigneten Strategien derart offensiv an die Öffentlichkeit wendet. Ob sie erstmal nur vage oder bereits ganz konkret sind: Beschlossene Strategien des Hamburger Senats könnten schon bald auf Vorschläge aus der Gesellschaft treffen. Zufolge einer Mitteilung der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) können Interessierte ab kommenden Montag, dem 16. Januar, ihre Vorschläge auf der Online-Plattform klimaplan-gemeinsam.hamburg abgeben.

Peter Tschentscher und Jens Kerstan.
Hamburger Klimaplan: Jens Kerstan (links, Grüne) und Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sammeln im Zuge einer Online-Beteiligung Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger. © Marcus Brandt/dpa

Bereits zum aktuellen Zeitpunkt erhalten sie dort erste Informationen zum Projekt. Weiteres Informationsmaterial, das durch Angaben zum Beteiligungsprozess ergänzt werden soll, soll die kommenden Tage zur Verfügung gestellt werden. Erste Ergebnisse könnten dann Mitte 2023 präsentiert werden. Zufolge der Umweltbehörde soll bis dahin zumindest die zweite Fortschreibung des Hamburger Klimaplans erfolgt und darüber hinaus mit einem erneuerten Hamburgischen Klimaschutzgesetz abgestimmt sein.

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Die Antwort auf die Frage, warum Hamburg möglichst alle Bürgerinnen und Bürger an der Klimadiskussion beteiligen möchte, liefert Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft Jens Kerstan (Grüne) direkt mit der zitierten Pressemitteilung: „Klimaschutz geht uns alle an“ und nun sei es an der Zeit, „das Paket zu schnüren, das uns in die Klimaneutralität bringt“.

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