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Hamburger Hafen: 2,3 Tonnen Kokain geschmuggelt – Ermittler nehmen Verdächtigen fest

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Von: Jan Knötzsch

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Kokain
Vom Zoll sichergestelltes Kokain auf der Spitze eines Taschenmessers (Symbolbild). © Marcus Brandt/dpa/Symbolbild

Nächster großer Schlag gegen den Drogenhandel in Hamburg: Ermittlern geht ein 58-Jähriger ins Netz, der Organisator eines Handels sein soll.

Hamburg – Er gilt als das Tor zur Welt: der Hamburger Hafen. Doch das trifft nicht nur zu, wenn es um den Handel mit „normalen“ Waren geht, die von der Hansestadt Hamburg aus in nahe und ferne Länder geliefert werden. Oder über die Elbe in Hamburg ankommen. Nein, das Ganze hat auch eine Schattenseite. Denn auch bei Kriminellen ist der Hafen in Hamburg das Tor zur Welt. Das Tor zur Drogen-Welt. Zum Schmuggel. Und zu jeder Menge Geld.

Gerade erst hat es den größten Fund in der Geschichte gegeben, als Ermittler 700 Kilo Heroin in Hamburg sicherstellten, da wartet auch schon die nächste große Entdeckung nebst einer Festnahme.

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Hamburger Hafen: Beamte stellen Kokain-Lieferung sicher – und schnappen Organisator aus Köln

Im Auftrag der Hamburger Staatsanwaltschaft hat die Polizei einen mutmaßlichen Drogenschmuggler aus Köln festgenommen, der in großem Stil mit Kokain gehandelt haben soll. Wie das Bundeskriminalamt (BKA) und die Staatsanwaltschaft Hamburg am Montag, 12. September 2022, mitteilten, ist der am Freitag, 9. September 2022, in Köln festgenommene 58-jährige Türke der mutmaßliche Organisator einer Lieferung von 2,3 Tonnen Kokain, die Beamte des BKA in Kooperation mit den Hamburger Zollbehörden am 31. August 2022 sicherstellten.

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Die Lieferung aus Peru sei mit Kenntnis der Behörden nach Hamburg gebracht worden, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Das BKA und der Zoll hätten gewusst, auf welchem Schiff das Rauschgift versteckt gewesen sei, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Die Beamten hätten den Container in Hamburg geöffnet und einen Teil des Kokains entnommen, der an die Firma des Verdächtigen gehen sollte. Dann sei der Container mit einer Restmenge an Rauschgift weiter über Köln nach Rotterdam gebracht worden. Dies geschah mit Kenntnis der niederländischen Behörden.

Drogenhändler verhaftet: Landeskriminalamt Hamburg, Polizeipräsidium Köln und Spezialkräfte der Bundespolizei beteiligt

An der Aktion seien das Landeskriminalamt Hamburg, das Polizeipräsidium Köln und Spezialkräfte der Bundespolizei beteiligt gewesen. Bei der Festnahme hätten die Beamten Datenträger, Handys, Laptops und Bargeld sichergestellt. In Peru seien vier mutmaßliche Hintermänner festgenommen worden, heißt es von Seiten der Ermittler. Die Kokainmenge ist ungewöhnlich groß, ist aber kein Rekordfund: Im Februar 2021 hatten Zollfahnder in Hamburg 16 Tonnen Kokain in Containern aus Paraguay entdeckt. Es habe sich um die größte je in Europa sichergestellte Menge an Kokain gehandelt, hieß es damals. (mit dpa-Material)

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