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Hamburger Hafen: 60 Kilo Kokain geschmuggelt – Verdächtiger festgenommen

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Von: Jan Knötzsch

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Nachdem der Zoll im Hamburger Hafen 60 Kilo Kokain gefunden hat, haben die Beamten nun zugegriffen und in Hamburg einen 38-jährigen Mann verhaftet.

Hamburg – Es ist wieder und wieder das Gleiche: Mit dem Hamburger Hafen ist die Hansestadt nicht nur das Tor zur Welt, sondern auch ein beliebter Umschlagplatz für Drogenhändler, die versuchen, die Waren, die in Hamburg ankommen, in der Stadt und im Rest von Deutschland weiter zu verteilen. Zuletzt machten Meldungen über Rekordfunde in Hamburg, die die „Spitze des Eisbergs“ seien, die Runde. Noch nie wurde an deutschen Häfen so viel Kokain beschlagnahmt – das hat der Zoll Hamburg erst vor kurzem bekanntgegeben.

Dabei spielt auch der Fund von 60 Kilogramm Kokain Anfang des Jahres 2022 eine Rolle. Jetzt haben die Beamten in Hamburg einen Mann ausgemacht, der dringend tatverdächtig ist und für die Einfuhr von Drogen, deren Wert mehrere Millionen Euro beträgt, verantwortlich sein soll. Der Mann wurde festgenommen.

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60 Kilo Kokain im Hamburger Hafen gefunden: Beamte greifen in Harburg zu – weitere Objekte durchsucht

Nachdem ein Container, in dem die 60 Kilogramm Kokain versteckt waren, im Februar 2022 im Hamburger Hafen ankam, hatte ihn der Zoll bei einer Risikoanalyse genauer untersucht und die Drogen gefunden. Ihr Wert auf dem Schwarzmarkt: mehr als acht Millionen Euro. Das Koks war in die Wände von Kartons eingearbeitet. Die weiteren Ermittlungen führten, so berichtet die Mopo, dann zu einem 38 Jahre alten Mann aus Hamburg, der im Stadtteil Harburg wohnt. Genau dort griffen die Beamten nun zu.

Das Containerschiff „MSC New York“ wird am frühen Morgen am Eurogate-Terminal im Hamburger Hafen abgefertigt und ein Häufchen Kokain, das auf einem schwarzen Tisch verstreut wurde.
Anfang des Jahres fand der Zoll im Hamburger Hafen 60 Kilogramm Kokain – jetzt wurde ein Tatverdächtiger festgenommen. (24hamburg.de-Montage) © Axel Heimken/Christian Charisius/dpa

Sie vollstreckten einen Haftbefehl gegen den 38-Jährigen, nahmen ihn mit und untersuchten seine Wohnung in Harburg. Darüber hinaus wurden auch weitere Objekte von den Beamten durchsucht. Nach Informationen der Hamburger Morgenpost seien dabei verschiedene Gegenstände und Bargeld sichergestellt worden.

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Das Zollfahndungsamt in Hamburg konstatiert in Person seines Sprecher Stephan Meyns laut Mopo: „Durch engagierte und zielgerichtete Ermittlungen sei es dem Zoll gelungen, Täterstrukturen aufzudecken und zu zerschlagen.“ Weitere Ermittlungen laufen.

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