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Fernsehturm Hamburg: Wann können Besucher endlich wieder hoch?

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Von: Kevin Goonewardena

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Seit 20 Jahren ist der Hamburger Fernsehturm für die Öffentlichkeit gesperrt. Das wird auch erstmal so bleiben. Doch einen neuen vagen Termin gibt es bereits.

Hamburg – Benannt nach dem deutschen Physiker Heinrich Hertz, belegt der Hamburger Fernsehturm mit über 275 Metern Höhe den sechsten Rang der höchsten Fernseh- und Rundfunktürme des Landes und ist ein weit über die Stadtgrenzen bekanntes Wahrzeichen der Hansestadt Hamburg.

Seit 2001 ist der von den Hamburgern liebevoll Telemichel genannte Turm für die Öffentlichkeit gesperrt. Die geplante Wiedereröffnung des Hamburger Fernsehtrum im Jahr 2023 nach neuem Konzept durch unter anderem Tomislav Karajica, muss erneut verschoben werden. Karajica ist unter anderem Gesellschafter der Basketballmannschaft Hamburger Towers und als vielfältiger Investor – er plant zur Zeit Europas größte eSports Halle* und eine neue Arena, die unter dem Projektnamen Elbdome läuft – in Hamburg tätig.

Name:Heinrich-Hertz Turm
Eröffnung:1. Mai 1968 (Start Sendebetrieb)
Höhe:276,5 Meter
Spitzname:Telemichel

Fernsehturm Hamburg: Zeitplan der Sanierung des Heinrich-Hertz-Turms wankt

Im Podcast des Hamburger Abendblatt sprach Tomislav Karajica davon, dass die Sanierungsarbeiten im günstigsten Fall 2024 beendet sein werden. Als Grund für die Verzögerung nannte ein Sprecher des Bauherren DFMG der Zeitung unter anderem die Corona-Pandemie. Da der Plan zur Renovierung des Turms bereits 2018 aufgestellt worden sei, konnten die Verzögerungen durch die zwei Jahre später einsetzende Corona-Krise natürlich nicht berücksichtigt werden. Man arbeite aber weiter am Erreichen des selbst gesteckten Ziels, so der Sprecher.

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Hamburger Fernsehturm: Sanierungskosten dürfen nicht den Rahmen sprengen – Restaurant geplant

Bereits 2016 wurden durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages Zuschüsse in Höhe von 18,5 Millionen Euro für die Sanierung bewilligt. Noch einmal die gleiche Summe kommt von der Stadt Hamburg. Geplant ist, dass diese Gelder vor allem in den Brandschutz, moderne Aufzüge und ein neues Empfangsgebäude gesteckt werden.

Der Hamburger Fernsehturm vor dem Messegelände. In diesem Jahr wird der sogenannte „Tele-Michel“ 50 Jahre alt.
Der Hamburger Fernsehturm vor dem Messegelände. In diesem Jahr wird der sogenannte „Tele-Michel“ 50 Jahre alt. © Malte Christians

Da die DFMG, eine Tochterfirma der Telekom, keine eigenen Gelder in die Renovierung des Gebäudes stecken will, muss sie den Kostenrahmen einhalten. Die Corona-Krise hat jedoch die Preise für unter anderem Baustoffe verschärft. Nun müssen die Pläne angepasst werden, um die Kosten nicht zu übersteigen. Für den Turm ist eine Mischung aus Gastronomie, Veranstaltungsfläche und Aussichtsplattform geplant. *24hamburg.de und merkur.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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