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Wegen Energiekrise: Handelskammer warnt vor „existenzbedrohende Lage“

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Von: Kevin Goonewardena

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Der Hamburger Dialog soll Wege aus der Energiekrise finden. Bürgermeister Peter Tschentscher lud ins Rathaus ein. Handwerkskammer warnt vor Folgen der Krise.

Hamburg – Angesichts der Energiekrise hat die Hamburger Handwerkskammer Alarm geschlagen. „Die vielen Rückmeldungen unserer Betriebe spiegeln uns die sich Tag für Tag weiter zuspitzende existenzbedrohende Lage“, sagte der Präsident der Hamburger Handwerkskammer, Hjalmar Stemmann. Viele seien ernüchtert und hätten bereits resigniert, wird Stemmann von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zitiert.

„Das ist Gift für die Entwicklung des wirtschaftlichen und sozialen Lebens in unserer Stadt“, warnte Stemmann am Rande des vom Senat gestarteten „Hamburger Dialogs – Gemeinsam durch die Energiekrise“. Durch dieses von der Stadt initiierte Forum sollen die betroffenen Parteien ins Gespräch und vor allem zu einem Austausch kommen.

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Name:Freie und Hansestadt Hamburg
Fläche:755 km²
Bevölkerung:rund 1,9 Millionen
Stadtoberhaupt:Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD)

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hatte die Handwerkskammer und weitere Vertreter der Stadtgesellschaft ins Rathaus eingeladen, um so mit ihnen ins Gespräch zu kommen. „Die Auswirkungen der Ukraine-Krise sind sehr weitreichend. Dieser Hamburger Dialog soll dazu beitragen, dass alle Themen auf den Tisch kommen“, sagte Tschentscher.

Es gibt viele unterschiedliche Sorgen. Wir müssen darauf achten, dass niemand auf der Strecke bleibt.

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD)

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Der Senat hat für den laufenden Doppelhaushalt bereits zusätzliche Ausgaben in Höhe von mehr als 450 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Darin ist auch der Notfallfonds Energiekrise über 125 Millionen Euro enthalten.

Vorstellung der Energiesparkampagne „Hamburg dreht das“
Der Präsident der Hamburger Handwerkskammer, Hjalmar Stemmann (Dritter von links), bei der Vorstellung der Energiesparkampagne Kampagne „Hamburg dreht das“. Außerdem bei der Vorstellung anwesend (von links): Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), Norbert Aust (Präses der Handelskammer Hamburg) und Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) © Marcus Brandt / dpa

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Energiekrise Hamburg: DGB fordert Aktionsplan von Senat – wohin fließt das Geld?

„Wir vermissen aber Informationen zur konkreten Ausgestaltung dieser Maßnahmen. Wofür werden die angekündigten 125 Millionen Euro genau eingesetzt?“, fragte Hamburger DGB-Vorsitzende Tanja Chawla laut dpa. Der DGB fordert den Hamburger Senat auf, einen konkreten Aktionsplan vorzulegen. Niemand dürfe im Winter frieren. Um Energiesperren zu verhindern, sei man mit den Grundversorgern im Gespräch, sagte Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne). „Wir werden an entsprechenden Stellen nachsteuern.“ Ein Härtefall-Fonds in Höhe von 15 Millionen Euro soll dabei helfen.

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Wohnungsunternehmen: „Kein Mieter wird Wohnung verlieren“

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) sagte dem Hamburger Senat volle Unterstützung zu. „Kein Mieter wird seine Wohnung verlieren, wenn er wegen explodierender Energiekosten unverschuldet in Finanznot gerät“, sagte VNW-Direktor Andreas Breitner. (mit Material der dpa)

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