Reanimierte Person stirbt im Krankenhaus

Trotz heldenhafter Polizei: Tragödie am ZOB

Passanten und Fahrgäste am Zentralen Omnibusbahnhof in Hamburg.
+
Passanten und Fahrgäste am Zentralen Omnibusbahnhof in Hamburg.
  • Christian Domke Seidel
    vonChristian Domke Seidel
    schließen
  • Wiebke Kaßmann
    Wiebke Kaßmann
    schließen

Am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Hamburg entdecken Passanten eine leblose Person. Anwesende Polizisten reanimieren den Obdachlosen. Doch trotzdem endet es in einem Drama.

  • Passanten entdecken leblosen Mann am Hamburger ZOB, Polizei kann ihn reanimieren.
  • Der Mann stirbt noch in der Nacht im Krankenhaus St. Georg.
  • Obduktion soll Todesursache klären.

Update vom 15. Mai, 9:30 Uhr: Hamburg - Lieder endet die Geschichte doch tragisch. Am Mittwochabend gegen 18 Uhr entdeckten Passanten am Zentralen Omnibusbahnhof Hamburg (ZOB) einen leblosen Mann, der „um einen Baum gewickelt“ war, wie es in der Polizeimeldung hieß. Beamte, die vor Ort waren, konnten die Person zwar zunächst reanimieren, doch verstarb sie noch in der Nacht im Krankenhaus St. Georg. Es habe sich um einen erst 32-Jährigen Obdachlosen gehandelt. Das berichtet Hinz&Kunzt. Zwar sind die Gründe hinter der Tragödie noch immer unklar, um ein Verbrechen würde es sich allerdings nicht handeln. Fremdeinwirkung schließt die Polizei aus. Eine Obduktion soll jetzt zumindest die medizinischen HIntergründe und die tatsächliche Todesursache klären.

Hamburg: Lebloser Mann am Busbahnhof entdeckt

Erstmeldung vom 14. Mai, 10:39 Uhr: Hamburg/ZOBPassanten entdeckten am Mittwochabend, den 13. Mai, gegen 19 Uhr einen leblosen Mann am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Hamburg. Sie alarmierten die Feuerwehr, wie auch die Hamburger Morgenpost berichtet. Zufällig waren Polizisten vor Ort, die sofort Reanimationsmaßnahmen einleiteten. Laut Polizei lag der Mann völlig leblos „um einen Baum gewickelt“ an der Haltestelle der Linie 36 stadtauswärts.

Lebloser Mann am ZOB: Ursache ist unklar

Die Person war trotzdem noch nicht ansprechbar, als der Rettungswagen an den Unglücksort gelangte. Die Sanitäter versorgten die nicht ansprechbare Person und brachten sie ins Krankenhaus St. Georg. Zur Ursache für den Zustand des Mannes, wie lange er dort schon leblos lag und wie es ihm jetzt geht, konnte die Polizei nichts sagen. Die Beamten, die vor Ort waren, konnten eine schlimmere Tragödie verhindern und sind wahre Helden.

Der ZOB Hamburg wird auch als Bus Port Hamburg bezeichnet. Dieser Name prangt auch in großen Lettern vom Eingang. Von hier wird der innerdeutsche und grenzüberschreitende Busverkehr von, nach und über Hamburg abgewickelt. Vor der Coronakrise wurden hier rund sechs Millionen Passagiere pro Jahr gezählt.

Busunfall in Bergedorf

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare