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Verbraucherschutz Hamburg: Beratung und Hilfe für Kunden für Finanzierung bis Beschwerden

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Von: Ute Laukner, Johannes Rosenburg

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Der Verbraucherschutz Hamburg ist eine wichtige Anlaufstelle rund um die Fragen Finanzierung, Lebensmittelsicherheit, Schuldenberatung sowie Privatkonsum.

Hamburg – Der Verbraucherschutz Hamburg hilft Privatpersonen dabei, Finanzierungen zu planen, Bauvorhaben zu überprüfen und Reklamationen durchzuführen. Zudem bietet der gemeinnützige Verein bei Rechtsstreitigkeiten mit großen Unternehmen Unterstützung und begleitet übervorteilte Betroffene durch alle Instanzen der Entscheidungsfindung. Auch bei Lebensmittelsicherheit, Rechtsberatung und Werkdienst spielt der Verbraucherschutz Hamburg eine wichtige Rolle. Online hält das Fachamt für Verbraucherschutz Konsumenten inzwischen über verschiedene Plattformen auf dem Laufenden.

VereinVerbraucherzentrale Hamburg
AdresseKirchenallee 22, 20099 Hamburg
ÖffnungszeitenMontag bis Donnerstag 10 – 18 Uhr, Freitag 10 – 16 Uhr
Telefon040 248320

Verbraucherschutz Hamburg: Gründung und Geschichte

Die wirtschaftliche und sozialpolitische Situation in Deutschland war nach Ende des Zweiten Weltkrieges überaus angespannt. Zudem kristallisierten sich zahlreiche neue Geschäftszweige heraus, die ihre Mitarbeiter teils zu prekären Vertragsbedingungen anstellten. Die hohe Nachfrage nach internationalen Produkten und auch die erhöhte Frauenbeschäftigungsquote sorgten für einen dynamischen Umschwung in der Gesellschaft. Die Ungleichverteilung von finanziellen Mitteln und Angebot sowie Nachfrage führte dazu, dass zahlreiche Konsumenten übervorteilt wurden und Mogelpackungen so zahlreich wie selten zuvor ihren Weg in den Alltag fanden.

1953 war es schließlich so weit und die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände (AgV) wurde ins Leben gerufen. Das geschah vor allem auf Drängen der Sozialverbände, Frauenvereinigungen und Konsumgenossenschaften. Damals konzentrierte sich die AgV noch auf arbeitsrechtliche Belange und war ein Gegenentwurf zur bis dato überaus einflussreichen Interessensvereinigung der Wirtschaftstreibenden. Die zahlreichen kleineren Vereinigungen schlossen sich schließlich nach und nach zusammen und Anfang des Jahres 2000 kamen letztlich auch die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände (AgV) sowie der Verbraucherschutzverein (VSV) zusammen. Das Ergebnis: der Bundesverband der Verbraucherzentrale (vzbv). Die Verbraucherschutzzentrale Hamburg wird ebenfalls unter dem Schirm der vzbv verwaltet und organisiert.

Verbraucherschutz Hamburg: Aufgaben und Einsatzbereich

Ob Baufinanzierung, Zahnzusatzversicherung oder überteuerter Schlüsseldienst, beim Verbraucherschutz Hamburg kommt so einiges auf den Tisch. Privatkonsumenten können sich bei Bedarf für ein vergleichsweise geringes Pauschalentgelt von den Mitarbeitern des Verbraucherschutzes Hamburg zu Rechtsfragen beraten lassen. Das umfasst ein vielseitiges Angebot zu allen möglichen privatrechtlichen Schuld- und Sachrechtfragen. Zudem überprüft die Zentrale regelmäßig Angebote von verschiedenen Dienstleistern zu verschiedensten Themen wie beispielsweise Altersvorsorge, Patientenrecht und Versicherung.

Wer sich von einem Anbieter übervorteilt fühlt, kann stets bei den zuständigen Fachbereichen eine Beschwerde gegen das jeweilige Unternehmen einbringen. Falls auffällig viele Meldungen zu ein und demselben Anbieter eintreffen, setzt die Verbraucherzentrale Hamburg hier zusätzliches Augenmerk und veröffentlicht besagtes Unternehmen in schweren Täuschungsfällen auf einer „Schwarze Liste“, die auf der Homepage verfügbar ist und Verbraucher eindringlich vor Geschäften mit den gelisteten Unternehmen warnen soll. Besonders ausschlaggebend sind dabei unzulässige Allgemeine Geschäftsbedingungen sowie unlautere Geschäftspraktiken und unlautere Werbemaßnahmen. Folgende Themenbereiche sind besonders gefragt:

Ein junger Mann und eine junge Frau halten Pflegeprodukte mit unterschiedlichen Preisen für Männer und Frauen in die Kamera.
Auch für sogenanntes „Gender Pricing“ ist die Verbraucherzentrale Hamburg informativ tätig. © Christian Charisius/dpa

Verbraucherschutz Hamburg: Anlaufstellen und Kontakt

Eine Beschwerde findet per E-Mail, per Post oder Telefon den schnellsten Weg zum richtigen Bearbeiter. Wer sich lieber persönlich vorstellen möchte, kann dies am Infozentrum in Hamburg St. Georg tun. Die Zentrale ist vom Hauptbahnhof aus gut erreichbar und hat Montag bis Freitag für den Kundenverkehr geöffnet. Weitere Quartierbüros sind in Hamburg-Billstedt, Hamburg-Harburg, Hamburg-Lurup, Hamburg-Neuwiedenthal und Hamburg-Osdorfer Born, Hamburg-Altona und Hamburg-Wandsbek eingerichtet. Das Fachamt Mitte und Fachamt Harburg runden das Angebot ab, das Dezernat ist im Bezirksamt Hamburg Nord eingerichtet.

Umfangreiche schriftliche und telefonische Beratung richten sich an die Sprechzeiten oder dafür vereinbarte Gesprächstermine. Wobei zunächst erforderliche Unterlagen vor den Gespräche übermittelt werden müssen. Welche Unterlagen notwendig sind, wird vorab in einem kurzen Erstberatungsgespräch näher erörtert.

Verbraucherschutz Hamburg: denkwürdige Fälle

Der Verbraucherschutz Hamburg hat schon mit vielen Unternehmen Kontakt aufgenommen, Verbraucherschutzprobleme erörtert und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Einigen Fällen wurde dabei besonders große mediale Aufmerksamkeit zuteil. Beschwerden zu versteckten Abo-Gebühren und unlauteren Geschäftspraktiken tauchen beispielsweise bei der Verbraucherschutzberatung dabei immer wieder mal auf. Mithilfe des Verbraucherschutzes Hamburg konnten vor dem Amtsgericht Hamburg schon zahlreiche Fälle zugunsten der Kläger gelöst werden.

Verbraucherschutz Hamburg: Beratung bei unlauteren Geschäftspraktiken

Ein weiteres besonders gefragtes Thema ist immer wieder mal der eventuelle überteuerte Schlüsseldienst. Hierbei nutzen Anbieter die verzweifelte Lage der ausgesperrten Hausbewohner aus und bieten ihre Dienste zu schwindelerregend hohen Gebühren an. Der Verbraucherschutz Hamburg unterstützt Betroffene mit günstigen Beratungen und vorgefertigten Klageschriften beim weiteren Vorgehen gegen unlautere Praktiken vorzugehen.

Skandalöse Geschäftspraktiken, Mogelpackungen, Gutscheine und Vertragskündigungen führen die Verbraucherschutz-Kunden in so manche Schwierigkeiten. Zu diesem Zweck bietet der Verbraucherschutz Hamburg intensive telefonische Beratungen.

Verbraucherschutz Hamburg: Informationen über Social-Media-Portale

Nicht jeder Kunde muss persönlich beim Verbraucherschutz Hamburg vorstellig werden. Sogar über die Sozialen Medien werden regelmäßig wichtige News, Ankündigungen und Meldungen geteilt. Neben Warnungen vor Geschäften mit Unternehmen der Schwarzen Liste finden Verbraucher auf den Social-Media-Portalen zudem viele hilfreiche Artikel und Blog-Einträge.

Unter anderem gibt es aktuelle Meldungen zu Rückrufaktionen sowie Aufrufe zu Sammelklagen und natürlich auch Informationen zu den Öffnungszeiten und Beratungsangeboten der Verbraucherschutzzentrale Hamburg. Welche Themen die Hamburger aktuell beschäftigen, wird im Verbraucherschutz Pegel Hamburg regelmäßig mittels Online-Befragungen erhoben.

Verbraucherschutz Hamburg als Karriereleiter

Ob Rechtsanwälte, Sachbearbeiter oder freier Mitarbeiter – der Verbraucherschutz Hamburg bietet Jobs für Interessenten. Die Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz einschließlich des Instituts für Hygiene und Umwelt veröffentlicht auf der Homepage regelmäßig offene Stellenangebote.

Über 70 Mitarbeiter sind bei der Verbraucherzentrale Hamburg angestellt. Weitere Mitarbeiter unterstützen ihre Kolleginnen und Kollegen in einem freien Beschäftigungsverhältnis. Spezialisiert sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter anderem auf Fachthemen wie: Kreditrecht, Patientenrecht. Reiserecht. Strom- und Telekommunikationsanbieter, Lebensmittel, Umweltschutz und Versicherungen.

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