Alles neu im Fernsehturm

Hamburger Fernsehturm: Kaffee und Kuchen wird es immer geben, alles andere wird modern

  • Enno Eidens
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Es gibt endlich ein Konzept für den Hamburger Fernsehturm. Mitverantwortliche für das Hamburger Prestige-Projekt sind zwei Hamburger Promis mit vielen neuen Ideen.

  • Seit 2001 ist der Hamburger* Fernsehturm für die Öffentlichkeit geschlossen.
  • Nun haben sich neue Betreiber für Aussichtsplattform und Restaurant gefunden.
  • Darunter sind zwei Hamburger Promis, mit viel kreativer Power.

Update vom 3. Juni, 15:00 Uhr: Hamburg – Die drei neuen Betreiber des Fernsehturms sprechen über ihre Pläne für Aussichtsplattform und Gastronomie auf 127,05 Metern Höhe. Darüber berichtet der NDR. Das Konzept beinhaltet die Aussichtsplattform, Gastronomie sowie eine Veranstaltungsfläche. Philipp Westermeyer hat dabei viele Ideen, was möglich sein soll: Musikvideos, Senioren, Kinder – alle sollen dort etwas machen können.

Die Plattform wird Platz für bis zu 400 Menschen bieten und die Firma Käfer für Essen sorgen. Ein Restaurant wird es nicht mehr geben, dies ist aus Brandschutzgründen verboten. Philipp Westermeyer verspricht allerdings, dass es Kaffee und Kuchen geben wird. Die Preise für einen Besuch sollen unter denen des Berliner Fernsehturms (16 Euro) liegen.

Fernsehturm in HamburgHeinricht-Hertz-Turm
AdresseLaderstraße 2, 20357 Hamburg
Architektonische Höhe280 Meter
Eröffnet1968
Baubeginn1966
ArchitektFritz Trautwein

Erstmeldung vom 2. Mai, 15:38 Uhr: Wer in luftigen Höhen essen möchte, hat dazu bald eine neue Möglichkeit in Hamburg. Der Hamburger Fernsehturm war fast 20 Jahre nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Nun haben sich neue Betreiber gefunden, die ein Konzept für Aussichtsplattform und Restaurant vorlegen sollen. Schon am Mittwoch stellen sich die neuen ´ganz oben‘ vor. Bis zur Eröffnung wird es allerdings noch ein wenig dauern.

Hamburger Fernsehturm: Digital-Rockstar Westermeyer und Basketball-Boss Karajica übernehmen

Es gibt ein Konzept für den Hamburger Fernsehturm. Die touristische Nutzung soll schon in zwei Jahren wieder möglich sein. Dann können Hamburger in luftigen Höhen (127,05 Meter) speisen und die wunderschöne Hafenstadt genießen. Hinter dem Konzept stecken dabei keine unbekannte, sondern Hamburger Promis. Das Hamburger Abendblatt berichtete über die neuen Betreiber.

Darunter sind die Hamburg Messe und Congress GmbH*, die Ramp 106 GmbH und Baskeball-Boss Tomislav Karajica (Hamburg Towers). Für die Gastronomie will Feinkost Käfer sorgen. Schon am Mittwoch, 3. Juni wollen sich die neuen Betreiber vorstellen. Dabei ist schon jetzt einiges über sie bekannt. Vor allem Hamburger Basketball-Fans werden Tomislav Karajica kennen: Der Unternehmer ist Hauptgesellschafter der Hamburg Towers.

Philipp Westermeyer arbeitet mit der Messe Hamburg und Tomislav Karajica an einem Konzept für den Telemichel. (24hamburg.de-Montage)

Und auch hinter der Ramp 106 GmbH steckt kein Unbekannter: Der Digital-Profi Philipp Westermeyer veranstaltet zusammen mit der Hamburg Media School die „Online Marketing Rockstars“ – die nach eigenen Aussagen „größte Wissens- und Inspirations-Plattform für die Digital- und Marketingszene in Europa.“ Allein im letzten Jahr haben 50.000 Menschen das OMR-Festival besucht. Dazu kennen viele Westermeyer aus seinem „OMR Podcast“, in dem er mit spannenden Gästen über digitales Marketing spricht.

Ungewöhnliche Partner beim teuren Projekt Hamburger Fernsehturm

Philipp Westermeyer und Tomislav Karajica sind interessante Partner. Die Hamburger Messe hat sich zwei sehr moderne Denker ins Team geholt. Karajica zeichnet mit seiner Home United GmbH zum Beispiel für den unkonventionellen Co-Working-Space „Hamburger Ding“ in Altona verantwortlich. Dort können Arbeitsplätze und Konferenzräume gemietet werden. Sogar die Laufbänder im hauseigenen Fitness-Studio sind zum Arbeiten ausgelegt. Sie bieten ausreichend Platz für einen Laptop.

Philipp Westermeyer ist absoluter Profi in Sachen Online-Marketing. Sein Podcast und seine Events zählen zu den besten Europas. In der Digital-Szene ist er als harter Arbeiter bekannt, der viel Energie in seine Projekte fließen lässt. Auch Karajica konnte bisher mit moderdenen Ideen überzeugen. Wie wird der Plan dieser beiden Kreativ-Denker für den Hamburger Fernsehturm aussehen? Schon am Mittwoch, 3. Juni soll das Konzept vorgestellt werden. Möglich sind Events im Fernsehturm, die neben der Gastronomie und dem touristischen Betrieb stattfinden können.

Noch hängt kein Preisschild am Projekt Hamburger Fernsehturm

Interessant wird auch, wie teuer das Projekt wird. Die Stadt Hamburg und der Bund haben laut Abendblatt bereits 37 Millionen für den Fernsehturm zur Verfügung gestellt. Geschlossen wurde er in 2001, damals wurde er nicht vermisst. Zu langweilig und schlecht war die Gastro im Telemichel. Das könnte sich bald ändern. Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher* hatte 2018 übrigens angekündigt, den Turm in 2023 wieder öffnen zu wollen. Es sieht so aus, als würde der SPD-Mann Recht behalten.

Quelle: 24hamburg.de-Hamburg*

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