Großeinsatz für Polizei Hamburg

Schüsse vor Shisha-Bar in Hamburg-Lurup: Zwei Schwerverletzte und zwei Festnahmen nach Schießerei

  • Christian Domke Seidel
    vonChristian Domke Seidel
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In Hamburg kam es am frühen Sonntagmorgen, 4. Oktober 2020, zu einer schrecklichen Schießerei. Im Stadtteil Lurup werden zwei Menschen schwer verletzt. Die Polizei hat bereits zwei Verdächtige gefasst.

  • Polizei Hamburg* im Großeinsatz.
  • Schießerei im Hamburger* Stadtteil Lurup.
  • Zwei Schwerverletzte, Täter auf der Flucht.

Update, 04. Oktober 2020, 14:17 Uhr: Hamburg-Lurup – Informationen des Hamburger Abendblatts zufolge wurden zwei mögliche Täter, männlich im Alter von 39 Jahren und 45 Jahren festgenommen. Die Rekonstruktion der Tat schildert den Ablauf bisher wie folgt:

  • In der Shisha-Bar kommt es zum Streit zwischen zwei Männer.
  • Sie gehen vor die Tür auf die Luruper Hauptstraße.
  • Ein Mann schießt dem anderen in Bein und Fuß.
  • Der getroffene zieht eine Gaspistole und drückt ab.
  • Der Schuss trifft eine dritte unbeteiligte Person im Brustbereich.
  • Die Verletzten kommen ins Krankenhaus. Keine Lebensgefahr.
  • Der erste Schütze flieht.
  • Wenig später nimmt die Hamburger Polizei zwei Verdächtige fest.

Schießerei vor Hamburger Shisha-Bar: Zwei Schwerverletzte in Lurup

Hamburg – Die Polizei Hamburg muss in den frühen Morgenstunden zu einem Großeinsatz ausrücken. Am Sonntag, 4. Oktober 2020, kommt es gegen 5:30 Uhr zu einer Schießerei im Hamburger Stadtteil Lurup. Mehrere Schüsse fallen, zwei Personen werden schwer verletzt. Die Beamten müssen schnell zur Luruper Hauptstraße an der Kreuzung Rugenbarg.

StadtteilLurop
Fläche4,6 km²
Postleitzahl22525, 22547, 22549
Einwohner36.610 (31. Dez. 2019)
BezirkBezirk Altona
Vorwahl040

Schießerei in Hamburg Lurup: Zwei Schwerverletzte

Es ist ungefähr 5:30 Uhr als in Hamburg das Chaos ausbricht. Es ist noch dunkel. Die Kälte hat die Straßen noch im Griff. Plötzlich fallen mehrere Schüsse. Die Polizei Hamburg muss nach Lurup zu einem Großeinsatz. Mehrere Männer sollen aneinandergeraten sein. Der Streit eskaliert. Einer zieht eine Waffe und feuert mehrmals.

Die Polizei Hamburg wurde zu einem Großeinsatz gerufen: Schießerei vor Shisha-Bar.

Es kommt, wie es kommen muss. Eine Person wird von mehreren Kugeln im Bauch getroffen und muss schwer verletzt ins Krankenhaus. Doch damit ist der Streit nicht beendet. Die Männer prügeln und treten aufeinander ein. Ein weiterer Mann wird durch Schläge und Tritte so schwer verletzt, dass er ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert werden muss.

Polizei Hamburg und Rettungsdienst im Großeinsatz

Bevor sich jedoch die Rettungskräfte um die verletzten Personen kümmern können, muss die Polizei erst einmal das Gebiet sichern. Es könnte sonst für die Feuerwehr und die Notärzte nicht sicher sein. Während die Person mit den Schusswunden ins Krankenhaus Altona gebracht wird, kommt die Person, die zusammengeschlagen wurde, ins Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf*.

Die Polizei Hamburg muss die Luruper Hauptstraße sperren, um den Tatort untersuchen zu können. Auch Hunde kommen für diese Arbeit zum Einsatz. Weder gibt es aktuell Hinweise darauf, warum es zu der Schießerei kam, noch, wo sich der vermeintliche Schütze aufhält. Eine Fahndung läuft. Die Bild berichtet derweil, dass ein Streit in einer Shisha-Bar eskaliert sei. Das könnte auch im Kreis Stormarn der Fall gewesen sein. Dort wurde eine blutüberströmte Leiche auf einem Spielplatz gefunden*.

Gewalttaten in Hamburg: Schwere Einsätze für die Polizei

Die Polizei Hamburg hat anstrengende Wochen hinter sich, wie 24hamburg.de/hamburg berichtet. In Hamburg Neuenfelde eskalierte ein Familienstreit. Die Angehörigen gingen mit Messern und Eisenstangen aufeinander los*. Auch hier gab es zwei Schwerverletzte. Außerdem musste in der Party-Szene ermittelt werden, weil ein Mädchen nach der Einnahme von Ecstasy starb*. Ein Teenager bekam derweil eine horrende Rechnung von den Beamten, weil er per Scherzanruf an einen Amoklauf angekündigt hatte. So kam es zu einem Großeinsatz der Polizei, den der 13-Jährige jetzt bezahlen muss*. Auch in Henstedt-Ulzburg kam es zu einem großen Einsatz. Anhänger der Partei AfD einen Demonstranten mit einem Auto gerammt*. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Bodo Marks/dpa

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