Crash der edlen Zweiräder

Hamburg: Unfall-Drama am Rödingsmarkt – BMW-Motorrad kollidiert mit Carbon-Rennrad

  • Johanna Ristau
    vonJohanna Ristau
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Das sommerliche Wetter in Hamburg wollten zwei Männer am Sonntag, 13. September 2020, für eine Spritztour durch die City nutzen. Doch am Rödingsmarkt (Innenstadt) endete die Fahrt für beide in einem Unfall-Albtraum. 

  • Hamburg*: BMW-Motorrad kollidiert mit Carbon-Rennrad.
  • Unfall am Rödingsmarkt: Rennrad-Fahrer wird schwer verletzt.
  • BMW-Biker kommt mit leichten Verletzungen davon.

Hamburg – Noch schnell die Ampel mitnehmen, auch wenn sie schon auf Rot steht: Das wird einem 55-Jährigen am Sonntag, 13. September 2020, zum Verhängnis. Es ist zirka 13.30 Uhr, als das Unglück passiert. Der Mittfünfziger überquert mit seinem noblen Rennrad der Marke Carbon (ab 1.500 Euro) die Willy-Brandt-Straße, Höhe Rödingsmarkt. Wie Zeugen der Polizei Hamburg * berichten, steht diese zu dem Zeitpunkt bereits auf Rot.

Stadt in Deutschland:Hamburg
Fläche: 755,2 km²
Bevölkerung: 1,899 Millionen (30. Dez. 2019)
Vorwahl: 040
Bürgermeister: Peter Tschentscher
Polizei, Feuerwehr und Notärzte kümmern sich um den schwer verletzten Fahrradfahrer am Rödingsmarkt.

Zur selben Zeit überquert auch ein Mann im Alter um die dreißig Jahre die Willy-Brandt-Straße mit seinem BMW-Motorrad in Richtung Innenstadt. Laut Blaulicht-News.de kann dieser nicht mehr abbremsen, hat keine Chance, den Rennradfahrer früh genug zu erkennen. Zur Erklärung: Über dem Rödingsmarkt befindet sich eine gleichnamige S-Bahn-Station. Ein Beton-Pfeiler der S-Bahn-Haltestelle verdeckt dem BMW-Biker hier auch noch die Sicht. Der Mann kann nicht mehr stoppen und erfasst den 55-jährigen Rennradfahrer schließlich.

Unfall am Rödingsmarkt in Hamburger City: Rennrad-Fahrer schwer, BMW-Biker leicht verletzt

Der Biker kommt mit leichten Verletzungen davon. Der Radfahrer liegt schwer verletzt am Boden. Wie 24hamburg.de von Blaulicht-News.de erfuhr, klagt der Mann über starke Rückenschmerzen. Polizei, Notarzt, drei Wagen der Hamburger Feuerwehr* und ein Rettungswagen rücken zur Unfallstelle aus, um die Straßen zu sperren, die Unfallspuren zu dokumentieren und sich um die Verunglückten zu kümmern.

Der Radfahrer muss noch vor Ort von einem Notarzt behandelt werden. Die Sanitäter befördern den Schwerverletzten achsengerecht und ohne seinen Rücken zu bewegen auf einer Vakuummatratze in den Rettungswagen, um weitere Schäden an der Wirbelsäule zu verhindern.

Motorrad-Unfall in Hamburg sorgt für Stau: Rödingsmarkt, Ludwig-Erhardstraße und Willy-Brandt-Straße gesperrt

Die Willy-Brandt-Straße, der Bereich um den Rödingsmarkt sowie die Ludwig-Erhard-Straße müssen wegen des Unfalls in Richtung stadtauswärts vollständig gesperrt werden. Es kommt zum Mega-Stau in der Hamburger City. Ein Polizeisprecher zu 24hamburg.de: „Um 14:09 Uhr konnten wir den Rödingsmarkt wieder freigeben, um 14:28 Uhr dann auch die Ludwig-Erhard-Straße.“ Die Hamburger Polizei hält Blaulicht-Interessierte übrigens auch auf Twitter über ihre Einsätze auf dem Laufenden.

24hamburg.de berichtet auch über einen dramatischen Unfall, der sich erst im August 2020 auf der Reeperbahn* abgespielt hat. An dem Freitag fuhr eine junge Frau mit ihrem Mountainbike über den Kiez in Richtung Große Freiheit, als ein Oldtimer sie beim Wendemanöver erfasste. Die Radfahrerin landete samt Mountainbike unter der langen Motorhaube des Ford-Oldtimers und verletzte sich am Bein. Die Polizei musste den uralten Ford schließlich wegfahren und skizzierte den Unfallhergang auf der Reeperbahn, Höhe Nobistor.

Unfälle, Autodiebe, Coronavirus-Maskensünder und Co: Polizei Hamburg hat alle Hände voll zu tun

Die Hamburger Polizei wurde zuletzt auch durch zwei Autoknacker in Atem gehalten, die auf einem Parkplatz in der Spaldingstraße ein Auto aufbrachen. Da der Wagen nicht los schrillte, wogen sie sich in Sicherheit. Doch das Vehikel sendete heimlich einen Alarm an den Besitzer, der wiederum sofort die Polizei alarmierte.

Zeitgleich machte der Autohalter sich auf den Weg zu seinem Fahrzeug und sah die Diebe noch, die sofort die Flucht ergriffen. Einer lief dummerweise direkt vor einen Streifenwagen. Doch anstatt stehenzubleiben und sich geschlagen zu geben, rannte er weiter bis in einen Innenhof, wo die Beamten ihn schließlich nach einer wilden Verfolgungsjagd zu Fuß antreffen konnten.

Hamburg: Autoknacker flüchtet vor Polizei und ist dann so aus der Puste, dass er einen Arzt braucht

Doch statt den Halunken festzunehmen, mussten die Beamten ihm zunächst einen Krankenwagen rufen. Grund: Er war von seinem Sprint dermaßen aus der Puste, dass er keine Luft mehr bekam. Im Anschluss an die Behandlung folgte dann die verdiente Festnahme. Auch seinen Kollegen schnappten die Ordnungshüter sich letztendlich. Wie spektakulär dessen Flucht verlief, darüber berichtet 24hamburg.de ausführlicher.

Und: Neulich hatte auch die Bundespolizei alle Hände voll zu tun, als sie einen Maskenmuffel am Hamburger Hauptbahnhof bändigen musste. Der 40-Jährige war alkoholisiert und trug kein Oberteil. Als die DB-Bediensteten ihn mehrfach aufforderten, seine Nase zu bedecken, eskalierte die Situation und die Mitarbeiter schalteten die Polizei ein. 24hamburg.de berichtet über den kuriosen Fall, bei dem der Maskensünder wie wild um sich schlug. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

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