Heftiger Aufprall

Betrunkener rast im VW-Sharan durch die City

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Mit einem Kleintransporter raste er durch die Hamburger Innenstadt. Der betrunkene Fluchtfahrer rammte zwei Polizeiautos, verletzte fünf Polizisten.

  • Verfolgungsjagd um Mitternacht in Hamburg.
  • Betrunkener Fahrer rast mit Kleintransporter durch die CIty und St. Pauli.
  • Sechs Verletzte, ein Polizist muss ins Krankenhaus.

Hamburg – Bei einer Verfolgungsjagd in Hamburg sind fünf Polizisten und der Fahrer eines Kleintransporters leicht verletzt worden. Der 36-Jährige hatte mit seinem Kleintransporter zunächst zwei Warnbaken umgefahren, wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilte. Als die Beamten den Mann anhalten wollten, floh er durch die Innenstadt in Richtung St. Pauli und zurück. Dabei rammte er am späten Donnerstagabend zwei Streifenwagen, bis er schließlich gestoppt werden konnte. Der 36-Jährige stand unter einem Alkoholeinfluss von 2,0 Promille.

Betrunkener rast mit Kleintransporter durch Hamburg - Polizist im Krankenhaus

Die Hamburger Polizei und der Fahrer eines VW-Kleintransporters lieferten sich um Mitternacht eine wilde Verfolgungsjagd. Laut Angaben des Norddeutschen Rundfunkts (NDR) meldete ein Zeuge den auffälligen Fahrer am Donnerstagabend um 23:30 Uhr bei der Polizei. An einem Baustellenbereich in der Esplanade am Stephansplatz hatte er mit seinem Auto mehrere Absperrungen umgestoßen. Er setzte die Fahrt Richtung Altona fort, einige Polizeiautos inzwischen auf Verfolgungsjagd.

Als die Hamburger Polizei ihn in der Bernstorffstraße südlich der Sternschanze zur Kontrolle heranwinken wollte, drückte er wieder aufs Gas. Über die B4 fuhr er durch St. Pauli in Richtung Innenstadt. Unter der U-Bahnbrücke am Rödingsmarkt fand die Verfolgungsjagd dann ihr Ende. Der Fluchtfahrer kollidierte mit einer Zivilstreife, fuhr noch 50 Meter und krachte dann in ein zweites Polizeiauto, so der NDR am Freitagmorgen. Die Verfolgungsjagd dauerte nach Polizeiangaben knapp zehn Minuten, insgesamt waren 18 Polizeiautos im Einsatz. 

Der Fahrer des Fluchtwagens sowie fünf Polizisten wurden bei der Raserei verletzt. Ein Polizist musste laut mopo.de im Krankenhaus ambulant versorgt werden. Der Alkoholtest bei dem 36-jährigen Fahrer ergaben einen Blutwert von mehr als 2 Promille. 

Verbrechen in der City - Hamburger Polizei verfolgt nicht nur Raser

Die Hamburger Polizei hat viel zu tun. Alleine im Mai konnte sie zum Beispiel aufklären, wer in ganz Hamburg HVV-Automaten sprengt. Nur durch einen unvorsichtigen Fehler des Täters konnten sie ihn schließlich stellen. Davor gab es eine Schnitzeljagd durch Hamburger. Heftiger ging es bei einer Auseinandersetzung zwischen Großfamilien in Billstedt zu. Im Schiffbeker Weg gab es eine heftige Prügelei, bei der sogar ein VW-Golf als Waffen verwendet worden sei.

Mysteriöse Sprengungen von HVV-Automaten in Hamburg: Jetzt konnte die Polizei die Täter entlarven. (24-hamburg.de-Montage)

Verkehrsunfälle beschäftigen die Hamburger Polizei regelmäßig. Am Montag wurde eine 38-jährige Fußgängerin vom BMW einer 31-Jährigen erfasst. Die Stresemannstraße musste laut Polizei am Unfallort voll gesperrt werden, die Fußgängerin wurde schwer verletzt. Am Mittwoch gab es in Barmbek-Süd einen weiteren Unfall - diesmal ohne Autofahrer. Zwei Frauen auf Rädern kollidierten. Die 21-Jährige fuhr dabei auf der falschen Seite und stieß  mit einer 58-Jährigen, ebenfalls auf dem Fahrrad, zusammen. Beide verletzen sich und mussten ins Krankenhaus.

(dpa/ee)

Quelle: 24hamburg.de

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