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Neue Taktik der Polizei: Aktivisten samt Asphalt von der Straße schneiden 

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Von: Elias Bartl

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Ein Aktivist klebt seine Hand mit Sekundenkleber auf der Straße fest
Ein Aktivist klebt seine Hand mit Sekundenkleber auf der Straße fest © Carsten Koall/DPA

Die Hamburger Polizei sei auf Klebeaktionen gut vorbereitet, sagt Polizeipräsident Meyer. Sie schneidet die Aktivisten einfach samt Asphalt von der Straße.

Hamburg – In den vergangenen Wochen kam es auch in Hamburg wieder vermehrt zu Aktionen von radikalen Umweltaktivisten. Bisher stellten sich die Aktionen von „Extinction Rebellion“ jedoch als eine Reihe von Pannen dar. Zuletzt scheiterten die Aktivisten am Montag in der Innenstadt: Als eine Aktivistin sich festkleben wollte, hatte die Polizei leichtes Spiel – weil der Kleber beim nasskalten Hamburger Schmuddelwetter versagte.

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Pannenserie bei Klima-Klebern in Hamburg

Zwei Tage vor Heiligabend wollte dieselbe Gruppe eine Aktion an der Alstertanne starten, doch die Polizei stand mit mehreren Dutzend Beamten an Land und zu Wasser bereit. Ziel der Polizei war es, zu verhindern, dass die Hamburger Alstertanne ein ähnliches Schicksal ereilt, wie die Tanne auf dem Brandenburger Tor wenige Tage zuvor. Dieses Großaufgebot schüchterte die Umweltaktivisten ein. Unverrichteter Dinge zogen die Aktivisten wieder ab.

Polizeipräsident Meyer: Polizei in Hamburg auf Klebe-Aktionen vorbereitet

Ralf Martin Meyer, Polizeipräsident in Hamburg, sitzt in seinem Büro im Polizeipräsidium.
Ralf Martin Meyer, Polizeipräsident in Hamburg, sitzt in seinem Büro im Polizeipräsidium. © Marcus Brandt/DPA

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Im Interview mit dem NDR erklärt der Hamburger Polizeipräsident Ralf Martin Meyer, wie die Polizei auf etwaige Klebeaktionen der Klimaaktivisten vorbereitet ist. Statt wie in der Vergangenheit den Kleber zu lösen, wird die Polizei bei zukünftigen Klebeaktionen die Aktivisten mit dem Asphalt von der Straße schneiden und mit dem Fahrbahnstück wegbringen. Das Loch in der Straße wird dann mit Schnellasphalt provisorisch gestopft.

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