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Neue Corona-Regeln ab jetzt in Hamburg: Diese Maßnahmen gelten

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Von: Kevin Goonewardena

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Um die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen, hat der Bund neue Regelungen beschlossen. So wird die 2G-Regel in Hamburg ausgeweitet und verschärft.

Hamburg – Am 19. November 2021, haben sich Bund und Länder auf neue Corona-Regeln geeinigt, mit deren Hilfe die Coronavirus-Pandemie in den Griff bekommen werden soll. Die wichtigste Änderung der Ministerpräsidentkonferenz (MPK) ist diese: Das 2G-Modell ist nun verbindlich und wird auf ganz Deutschland ausgeweitet. Bisher konnten beispielsweise Restaurants, Kneipen, Theater, Livemusik-Clubs oder Sportstätten selbst wählen, ob ihr Betrieb unter 2G- oder 3G-Regeln läuft. Damit ist jetzt Schluss.

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher begrüßte die Entscheidungen. In einer schriftlichen Stellungnahme teilte er mit: „Zusammen mit den vom Deutschen Bundestag beschlossenen Regelungen zur Homeoffice-Pflicht sowie zu den 3G-Vorgaben am Arbeitsplatz und im Öffentlichen Personenverkehr kann dies zu einer Abbremsung der Infektionsdynamik beitragen.“

Name:Freie und Hansestadt Hamburg
Fläche:755,2 km²
Einwohner:Rund 1,9 Millionen
Stadtoberhaupt:Peter Tschentscher (Erster Bürgermeister)

Corona-Beschlüsse: 2G-Regel ausgeweitet – Hamburg hat niedrigste Hospitalisierungsrate aller Länder

Bereits am Dienstag hatte der Hamburger Senat neue Regelungen beschlossen. Ab heute gilt damit jetzt eine generelle Pflicht zu 2G-Regel für gastronomische Betriebe, Bars, Clubs, Discos, körpernahe Dienstleister, Sport in geschlossenen Räumen – darunter Vereinssport, Fitnessstudios, Schwimmhallen und Sportkursanbieter – sowie Freizeitchöre und Orchester. Eine Verschärfung der 2G-Regel in Hamburg ist deswegen auch nach dem Beschluss der MPK nicht notwendig. Zudem hat die Hospitalisierungsrate, die künftig als Maßstab mit berücksichtigt werden soll, in Hamburg den niedrigsten Stand aller Bundesländer.

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) vor einer Menschenmenge und alten Zetteln mit den Coronaregeln
Corona in Hamburg: Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) unterstützt die neuen Regeln – auch in Hamburg werden sie ausgeweitet und gelten ab 20. November 2021. (24hamburg.de-Montage) © Marcus Brandt/Federico Gambarini/Markus Scholz/dpa

Corona-Beschlüsse: Weitere Neuerungen – so hoch sind die Bußgelder bei Verstößen gegen neue Maßnahmen

Die Vertreter der Länder sprachen sich auch für eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen, etwa Mitarbeitende von Krankenhäusern und Pflegediensten aus. Die Beschlüsse wurden am Donnerstagvormittag bereits vom Bundestag beschlossen, auch der Bundesrat hat inzwischen zugestimmt.

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Neben der Ausweitung der 2G-Regelung sehen die Beschlüsse auch eine 3G-Regelung im ÖPNV – zu deren Umsetzung sich Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks bereits geäußert hat – und am Arbeitsplatz vor, sowie eine Homeoffice-Pflicht. Schulschließungen und ähnliche drastische Maßnahmen sollen durch die nun beschlossenen Maßnahmen nicht mehr notwendig sein.

Die Einhaltung der Regeln wird laut Innenbehörde schwerpunktmäßig kontrolliert. Bei Verstößen drohen Bußgelder in Höhe von 150 bis 5.000 Euro, wie der NDR berichtet und Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) mit seiner genannten Faustregel zitiert: „Immer dort, wo starke körperliche Aktivität zu viel Atem und zu viel Aerosolbildung führt, wollen und müssen wir jetzt die 2G-Regelung treffen.“ *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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