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Flucht auf dem Rad: Bankfiliale ausgeraubt – Polizei Hamburg fahndet nach dreisten Dieben

  • Laura-Marie Löwen
    vonLaura-Marie Löwen
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Zwei Drahtesel-Diebe erbeuten 20.000 Euro bei einer Haspa-Filiale in Hamburg-Lurup am Freitagmorgen. In Bramstedt kommt es zu einem Raub in einem Schmuckgeschäft. Die Polizei die Täter bisher noch nicht schnappen.

  • Hamburg-Lurup: Zwei Bankräuber überfallen Haspa-Filiale - Flucht auf Fahrrädern.
  • Hamburg-Bramstedt: Überfall auf ein Juwelier-Geschäft.
  • Die Polizei Hamburg fahndet nach den Dieben und veröffentlicht Hinweise.

Hamburg/Lurup - Gerade öffnete die Haspa-Filiale in der Elbgaustraße am Freitagmorgen ihre Türen, wenige Zeit später stürmen zwei maskierte Männer mit Schusswaffen die Bank. Sie erpressen eine Angestellte und fordern eine hohe Summe an Bargeld.

StadtteilLurup
Postleitzahl22525, 22547, 22549
Einwohner36.610 (31. Dez. 2019)
BezirkBezirk Altona
Koordinaten53° 35′ 35″ N, 9° 52′ 58″ O Koordinaten: 53° 35′ 35″ N, 9° 52′ 58″ O
Vorwahl040

Banküberfall in Hamburg-Lurup: Täter überfallen Haspa-Filiale und fliehen - Polizei sucht Hinweise

Dem „Hamburger Abendblatt“ zufolge betrug die Ausbeute 20.000 Euro. Die Diebe flüchteten anschließend auf zwei Damenfahrrädern, die an einem Erdbeerstand abgestellt waren, in Richtung Langbargheide. Das berichtet eine Polizeisprecherin gegenüber der „Mopo“. Daraufhin startete die Polizei Hamburg eine Sofortfahndung mit mehreren Streifenwagen, Diensthundeführern und dem Hubschrauber „Libelle“. Doch bisher waren die Beamten erfolglos und konnten die zwei Bankräuber nicht schnappen.

Beschreibungen der beiden Täter liegen der Polizei Hamburg jedoch vor. Demnach sollen die Männer um die 1,80 Meter groß sein, eine schlanke Statur sowie eine dunklere Hautfarbe besitzen. Sie waren offenbar mit Halstüchern maskiert, trugen während des Überfalls dunkle Handschuhe. Außerdem sollen sie Deutsch ohne Akzent gesprochen haben. Einer der zwei Täter war mit einer dunklen Jacke mit hellen Streifen, einer blauen Jeans und einem beigen Basecap bekleidet. Sein Komplize trug offenbar dunkle Kleidung und hatte eine dunkle Tasche oder einen dunklen Beutel bei sich. Eines der beiden Räder, auf denen die Räuber flüchteten, soll nach „Abendblatt-Informationen“ ein silbernes Schutzblech besitzen, das andere keines.

„Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können oder verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei oder an einer Polizeiwache zu melden“, informiert die Polizei Hamburg.

Nach einem Banküberfall in Hamburg-Lurup: Die Polizei fahndet noch nach den Tätern. (24hamburg.de-Montage, Symbolbild)

Überfall in Hamburg-Bramfeld: Bewaffneter überfallt Juwelier

Am Freitagmorgen kam es außerdem noch zu einem weiteren Überfall. In Hamburg-Bramstedt soll ein bewaffneter Mann ein Juwelier-Geschäft in der Bramstedter Chaussee überfallen haben. Wie die Polizei Hamburg berichtet, trug der Täter beim Betreten des Ladens eine „rosa Latexmaske“. Er soll den 50-jährigen Besitzer mit einer Schusswaffe bedroht haben und forderte teure Schmuckware. Bei einer körperlichen Auseinandersetzung soll der Räuber den Inhaber mit Reizgas attackiert haben.

Der Dieb flüchtete dann mitsamt seiner Beute aus dem Geschäft. Doch er hatte sich zu früh gefreut: Der Inhaber des Juweliergeschäfts verfolgte ihn auf der Straße und konnte ihn einholen. Der Täter wehrte sich erneut mit Reizgas, doch der Ladenbesitzer konnte ihm den Rucksack mit dem Schmuck entreißen. Die Polizei Hamburg fahndete nach dem Vorfall mit zwölf Streifenwagen nach dem Dieb, jedoch ohne Erfolg.

Beschrieben wird der Täter wie folgt: Er soll etwa 30 bis 40 Jahre alt gewesen sein sowie zwischen 170 und 180 cm groß. Außerdem besitzt er offenbar eine normale Figur, kurze dunkle Haare und einen Vollbart. Die Polizei Hamburg bittet auch in diesem Fall um Hinweise oder Zeugenmeldungen. Am selben Tag wurde auch ein Juwelier in Hamburg-Bramfeld überfallen. Hier sucht die Polizei ebenfalls nach Hinweisen.

Eine Hamburger Oma wurde fast Opfer von Trickbetrug, doch sie konnte den Betrüger reinlegen. Zurzeit dürften die Polizei Hamburg aber vor allem noch ganz andere Dinge beschäftigen: Massive Vorwürfe gegen Polizeigewalt zum Beispiel. Hamburgs Polizeipräsident musste sich außerdem mit einem Polizeihass-Artikel einer „taz“-Autorin auseinandersetzen. // Quelle: 24hamburg.de

Rubriklistenbild: © Paul Weidenbaum/dpa/picture alliance

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