Großeinsatz in Bergedorf

Hamburger Kleingärten brennen lichterloh – Feuerteufel ist noch auf freiem Fuß

Gartenzwerg aus Hamburg der sich vor Flammen in Sicherheit bringt.
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Flammen-Inferno in Hamburgs Kleingärten: Süße Gartenzwerge fürchten um ihr Leben
  • Nicolai Hackbart
    vonNicolai Hackbart
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Am Mittwoch kam es in einer Kleingartenanlage in Bergedorf erneut zu drei Bränden. Die Polizei konnte einen Tatverdächtigen ermitteln. Ob es sich bei dem Täter um den gesuchten Serienbrandstifter handelt, bleibt unklar.

  • Am Mittwoch brannten in kurzer Zeit drei Lauben im Stadtteil Bergedorf in Hamburg.
  • Mit einem Großaufgebot hat die Polizei in der Nacht nach dem Serienbrandstifter gesucht.
  • Ein erster Tatverdächtiger wurde aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Hamburg/Bergedorf – Am späten Mittwochnachmittag kam es in der Kleingartenanlage „Neuer Weg" in Bergedorf zu einem ersten Brand einer Laube. Nur in wenigen Stunden Abstand gingen an diesem Abend zwei weitere Lauben in Flammen auf. In Zusammenhang mit dem zweiten Feuer haben Zeugen einen verdächtigen Mann flüchten sehen.

Hamburg: Serienbrand in Bergedorfer Kleingartenanlage – Tatverdächtiger festgenommen

Der Verdächtige ist in Richtung der Autobahn A25 geflüchtet, die ganz in der Nähe der Kleingartenanlage liegt. Die Spuren haben sich in diesem ersten Anlauf verloren. Als dann zwei Stunden später das dritte und letzte Feuer in einer Laube brannte, rückte die Hamburger Polizei mit einem Großaufgebot an, um den Serientäter fassen zu können.

Über ein Dutzend Streifenwagen, Spürhunde und ein Polizeihubschrauber machten sich laut mopo.de auf die Suche nach dem Brandstifter. Diesmal mit Erfolg. In einem angrenzenden Rapsfeld wurde wenig später ein 25-jähriger Mann festgenommen und als Tatverdächtiger abgeführt. Das Landeskriminalamt hat Ermittlungen eingeleitet.

Spur zu Hamburger Serienbrandstifter fehlt – Tatverdächtiger auf freiem Fuß

Die „Ermittlungen zur Täterschaft des Tatverdächtigen“ dauern laut Hamburger Polizei an. Mittlerweile ist der 25-Jährige registriert und wieder auf freiem Fuß. Die Polizei ermittelt jetzt, ob der Mann nicht nur für die drei Brände am Mittwoch verantwortlich ist, sondern ob auch ein Zusammenhang mit weiteren Brandstiftungen in der Vergangenheit gibt.

Am 29. März brach auf einem Bauernhof in Hamburg-Allermöhe ein riesiges Feuer aus. Mehrere Heuhaufen sind in Brand geraten und ließen die Flammen in den Nachthimmel aufsteigen. An der Einsatzstelle wurde Grillanzünder sichergestellt, wie tag24.de berichtet hat. Bisher konnte jedoch kein Tatverdächtiger ermittelt werden.

Nur wenige Tage später, am dritten April, brannte eine Anglerhütte im Naturschutzgebiet Bobeger Düne vollständig nieder. Auch hier verlaufen sich die Spuren bisher im Sand.

Hoher Sachschaden entstand auch in Hamburg-Farmsen Anfang März 2020 als ein Waldorf-Kindergarten niederbrennt – der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichtete.

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