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Hamburg Hauptbahnhof: Mann muss nach Streit ins Gefängnis

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Von: Tomasz Gralla

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Am Hamburger Hauptbahnhof verhaftet die Polizei einen hoch alkoholisierten, sich streitenden Mann. Kurioserweise hängt die Festnahme nicht mit dem Streit zusammen.

Hamburg – Dass es am Hamburger Hauptbahnhof, dem am stärksten frequentierten Bahnhof Deutschlands, immer wieder zu Streits kommt, ist bei der Menge an Menschen nicht verwunderlich. Leider wird es dann auch manchmal ungemütlich und handgreiflich, nicht selten ist Alkohol im Spiel. Seltener, weil dümmer ist es, wenn ein per Haftbefehl Gesuchter diese Art von Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Ort:Hamburger Hauptbahnhof
Eröffnung:5. Dezember 1906
Architekten:Heinrich Reinhardt und Georg Süßenguth
Reisende:rund 537.000 pro Tag

Streit am Hamburger Hauptbahnhof führt zur Verhaftung

Schon am Freitag, 15. Oktober 2021, konnte die Polizei Hamburg am Hauptbahnhof in Hamburg den mit Haftbefehl gesuchten Mann festnehmen. Dieser hatte zuvor durch einen Streit mit einem Mann die eigentlich unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Während der Auseinandersetzung zwischen dem 45-jährigen Flüchtigen und dem 39-jährigen Mann wurden erst einmal scharfe Worte gewechselt, bis dann auch die erste Faust flog. Der 39-Jährige musste einen „Schlag gegen den Kopf“ hinnehmen, wie ein Sprecher der Bundespolizei laut der Hamburger Morgenpost mitteilte.

Die Polizei am Hamburger Hauptbahnhof. Ein Streit zwischen zwei Männern endet damit, dass einer der Männer im Gefängnis landet.
Die Polizei verhaftet nach einem Streit einen hoch alkoholisierten Mann – doch das ist nicht der Grund für seine Festnahme. (Symbolbild) © Michael Trammer/imago

Der Täter konnte von der Polizei gefasst werden. Ein Alkoholtest ergab 2,83 Promille. Die weitere Untersuchung seiner Personalien ergab zudem eine Ausschreibung zur Festnahme.

Mit Haftbefehl gesuchter Mann am Hamburger Hauptbahnhof geschnappt

Der Haftbefehl gegen den Mann wurde bereits im August 2021 erlassen. Der 45-Jährigen wurde damals wegen der Erschleichung von Leistungen in 14 Fällen verurteilt.

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Die geforderte Strafe von 1000 Euro hat er nicht gezahlt und flüchtete stattdessen. Nun befindet sich der Mann in Haft und muss eine Ersatzfreiheitsstrafe von 66 Tagen verbüßen.

Kriminalität in Hamburg: Wenn die Polizei im Dauereinsatz ist

Immer wieder kommt es in Hamburg zu brutalen und traurigen Zwischenfällen, die die Arbeit der Polizei bedürfen. So zum Beispiel ein eskalierter Streit in einem Bus um einen Sitzplatz, den ein HVV-Mitarbeiter nicht für ein Kleinkind freimachen wollte. Noch brutaler ging es in Farmsen zu, als eine Gruppe von betrunkenen Maskenverweigerern die Busscheibe mit dem Kopf des Fahrers zertrümmerte.

Einen Polizeieinsatz der etwas anderen Art gab es erst kürzlich in Verbindung mit Hamburgs Innensenator Andy Grote und der als „Pimmelgate“ bekannt gewordenen Affäre. So mussten die Beamten „Pimmelgate“-Aufkleber in Grotes Nachbarschaft entfernen. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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