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Hamburg: Friseur sticht Mann Schere in den Rücken – Polizei fahndet

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Von: Laura-Marie Löwen

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Ein Friseur schneidet einem Kunden die Haare. Rechts eine Nahaufnahme einer Friseurschere.
In Hamburg-Billstedt hat ein Friseur einem Kunden ein Messer in den Rücken gerammt. (24hamburg.de-Montage) © Arne Dedert/dpa & Robert Michael/dpa

Friseurbesuch mit grausamem Ende: In Hamburg-Billstedt rammt ein Friseur seinem Kunden nach einem Streit die Schere brutal in den Rücken. Die Polizei sucht den flüchtigen Täter.

Hamburg-Billstedt – Die Scheren-Attacke ereignete sich am Samstag, 28. November 2020, im Friseursalon am Fischbeker Weg. Gegen 18.30 Uhr soll ein Streit zwischen einem Friseur und seinem Kunden eskaliert sein. Nachdem sich der Haarstylist und der Mann zunächst geschlagen haben sollen, zückte der Friseur plötzlich seine Schere und rammte sie in den Rücken des Kunden.

Stadtteil in HamburgBillstedt
Fläche16,8 km²
Postleitzahl22111, 22113, 22115, 22117, 22119
BezirkHamburg-Mitte
Einwohner70.409 (31. Dez. 2019)
Vorwahl040

Hamburg-Billstedt: Friseur rammt Schere in Rücken des Kunden – Polizei ermittelt

Nach Polizei-Informationen, die dem NDR vorliegen, wurde der Mann nicht lebensgefährlich verletzt. Allerdings fügte der Täter ihm tiefe Schnittwunden in der Milz-Gegend zu. Nach dem blutigen Vorfall transportierte ein Rettungswagen das Opfer ins Krankenhaus.

Der Friseur soll nach der Attacke aus dem Friseursalon, welcher sich im Erdgeschoss eines Bürohauses an der Kreuzung „Zum alten Zollweg“ befindet, geflohen sein. Die Polizei Hamburg begab sich am Samstagabend mit auf die Suche nach dem Täter. „Eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen blieb ohne Erfolg“, teilte ein Polizeisprecher der Mopo mit.

Die Spurensicherung nahm den Friseurladen außerdem genauer unter die Lupe. Die Haarschere war am Tatort jedoch unauffindbar. Nach bisherigem Ermittlungsstand steht fest, dass sich Friseur und Kunde kannten, der Hintergrund des Strets ist nicht bekannt. Die Polizei ermittelt weiter.

Messerattacken in Hamburg halten Polizei immer wieder in Schach

Zu einer brutalen Stech-Attacke kam es auf vor Kurzem in Hamburg-Hausbruch: Drei Männer wollten sich einen gemütlichen Abend machen, als einer der Drei plötzlich zum Messer griff und auf die anderen zwei einstach*, 24hamburg.de berichtete. Eine Person wurde dabei sogar lebensgefährlich verletzt. Bei einer anderen brutalen Messerattacke im Kreis Stormann (Schleswig-Holstein) wurde die Leiche anschließend auf einem Spielplatz deponiert.

Der Vorfall in Hamburg-Billstedt erinnert an auch eine weitere hinterhältige Bluttat, die sich einige Monate zuvor in Hamburg-Eilbek abspielte: Dabei wurde einem Mann vor einer Bäckerei ein Messer in den Rücken gerammt*. Ohne dies zu bemerkt zu haben, bestellte das Opfer mit dem Messer im Rücken anschließend ein Milchbrötchen beim Bäcker. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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