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Hamburg ist Corona-Hotspot: Diese Regeln gelten jetzt

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Von: Jan Knötzsch

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Hamburgs Bürgerschaft hat entschieden – auch gegen Widerstände: Die Hansestadt ist Corona-Hotspot. Was heißt das genau? Welche Regeln gelten jetzt?

Hamburg – Alles neu macht, anders als es gängig und traditionell heißt, in Hamburg nicht der Mai – sondern der April. Jedenfalls im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie. In vielen Bundesländern sind am Samstag, 2. April 2022, die Corona-Schutzmaßnahmen ausgelaufen. Auch in Hamburg sind ab diesem Zeitpunkt die Corona-Regeln gelockert. So weit, so gut. Allerdings gelten in der Hansestadt Hamburg strengere Regeln als dies in den meisten Bundesländern wie zum Beispiel auch in Schleswig-Holstein, Bremen* oder Niedersachsen der Fall ist.

Der Auslöser dessen? Ganz einfach: Die Hamburgische Bürgerschaft hat entschieden, dass Hamburg ein Corona-Hotspot ist. Als zweites Bundesland nach Mecklenburg-Vorpommern. Was heißt das genau für die Bürgerinnen und Bürger in Hamburg, wo zum Beispiel beim HVV die 3G-Regeln bereits entfallen ist? Welche Regeln gelten nach dem Beschluss der Bürgerschaft vom Mittwoch, 30. März 2022 jetzt? 24hamburg.de klärt auf.

Stadt in Deutschland:Hamburg
Einwohner:1.852.478
Fläche:755,2 km²
Bürgermeister:Peter Tschentscher (SPD)

Corona Hotspot Hamburg gegen Widerstand durchgesetzt: Neue Regeln ab dem 2. April 2022 gültig

Schon vor der Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft, in der entschieden wurde, dass Hamburg zum Corona-Hotspot wird, hat es bei der Frage nach der Verlängerung der Corona-Regeln in Hamburg einen heftigen Streit um die Hotspot-Regelung gegeben. Mit dem Ergebnis, dass Parteien in Hamburg eine Klage gegen die Hotspot-Strategie angekündigt hatten. Davon aber hat sich die Bürgerschaft nicht beeindrucken lassen und so gilt Hamburg unter Führung des Ersten Bürgermeisters Peter Tschentscher (SPD) vom 2. April 2022 an eben als Corona-Hotspot, womit die Hansestadt strengeren Pandemieschutz-Regeln als die meisten anderen Bundesländer unterliegt.

Eine Hamburg-Fahne mit der Aufschrift Hotspot am Hamburger Jungfernstieg.
Hamburg ist vom 2. April 2022 an Corona-Hotsport – das hat auch Auswirkungen auf die Corona-Regeln. © Hanno Bode/imago

Aufgrund dessen, dass Hamburg als Corona-Hotspot deklariert wird, besteht unter anderem die FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen weiterhin – und zwar bis Ende April 2022. Das heißt für die Bürgerinnen und Bürger, die im Corona-Hotspot Hamburg unterwegs sind, dass im Einzelhandel weiter die Pflicht besteht, weiterhin eine FFP2-Maske zu tragen. Auch in den Fahrzeugen des Hamburger Verkehrsverbund (HVV) im öffentlichen Personennahverkehr sowie bei Veranstaltungen in Innenräumen ist das Tragen einer FFP2-Maske weiterhin Pflicht. In Supermärkten we Lidl, Edeka, Rewe und Co im Corona-Hotspot Hamburg hat die neue Corona-Regelung andere Folgen.

Corona Hotspot Hamburg: Das sind die Folgen an Schulen in Hamburg – was gilt in Diskotheken, Clubs und Restaurants?

Die Maske steht im Zeichen der Tatsache, das Hamburg nun offiziell ein Corona-Hotspot ist, auch an anderer Stelle im Mittelpunkt: in den Hamburger Schulen. Dass die Testpflicht in Hamburg in Schulen fällt, war bekannt – die Maskenpflicht stand zuletzt zur Debatte. Jetzt wird auch die im Zuge der Hotspot-Regelung in Hamburg gelockert: Die Maskenpflicht an Hamburgs Schulen fällt – zumindest am Platz. Ab Montag, 4. April 2022, dürfen Lehrerinnen, Lehrer und Kinder in den Klassenräumen am Platz ihre Maske abnehmen und sind nicht mehr dazu verpflichtet, sie auch während des Unterrichts in den Schulen in Hamburg zu tragen.

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Während die Kassenärzte ein Umdenken in Sachen Corona-Quarantäne fordern, gilt im Corona-Hotspot Hamburg ab jetzt, dass Zugangsbeschränkungen zum Beispiel für Restaurants oder Fitnessstudios wegfallen. In der Gastronomie in Hamburg kann die FFP2-Maske am Platz abgenommen werden. Laut der neuen Eindämmungsverordnung, die am 2. April 2022 in Kraft getreten ist, gilt in Clubs und Diskotheken das 2G-Plus-Zugangsmodell. Heißt: Ohne einen tagesaktuellen Corona-Test darf in die Läden – beispielsweise auf der Reeperbahn – nur rein, wer geboostert ist oder einen Basisschutz plus eine Genesung nachweisen kann. Ungeimpfte haben keinen Zutritt.

In Kliniken und Pflegeeinrichtungen im Corona-Hotspot Hamburg benötigen Besucherinnen und Besucher neben einer FFP2-Maske einen negativen Corona-Test. Die neuen Regeln in Hamburg gelten bis Ende April. * 24hamburg.de und kreiszeitung.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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